21.07.2026, 11:30 Uhr
Die Zürcher Anlageboutique The Singularity Group hat ihre Singularity-Strategien halbjährlich neu gewichtet und bleibt dabei hochselektiv in Halbleitern investiert. Gleichzeitig hat das Unternehmen die FINMA-Lizenz...
Der Derivate-Spezialist Leonteq hat im ersten Halbjahr 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Der Konzerngewinn stieg um 37 Prozent auf 12,7 Millionen Franken. Wachstum in allen Regionen und ein konsequentes Kostenprogramm zeigen Wirkung.
Leonteq hat heute seinen Halbjahresabschluss 2026 veröffentlicht und damit die im Vorfeld kommunizierte Guidance erfüllt. Der Betriebsertrag belief sich auf 111,6 Millionen Franken, getragen von einem um 10 Prozent gestiegenen Kommissions- und Dienstleistungsertrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum sowie positiven Beiträgen aus Absicherungsgeschäften. Gleichzeitig sank der Geschäftsaufwand um 10 Prozent auf 99,2 Millionen Franken – ein direktes Resultat des vor einem Jahr eingeleiteten Kostenprogramms. Die CET1-Kapitalquote blieb mit 16,5 Prozent auf einem soliden Niveau.
Das Transaktionsvolumen stieg im Berichtszeitraum um 10 Prozent auf 15,9 Milliarden Franken. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war der weitere Roll-out der neuen Generation von aktiv verwalteten Zertifikaten (AMCs), der zu einem annualisierten Netto-Neugeldwachstum von 9 Prozent führte. Leonteq setzt damit seine sogenannte «ROE»-Strategie – fokussiert auf Regionen, Onboarding und Erträge – konsequent um.
Besonders dynamisch entwickelte sich das Retail-Flow-Geschäft in der Schweiz: Das Transaktionsvolumen stieg dort auf 170 Millionen Franken – ein Anstieg um das 15-Fache gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Markteinführung des Retail-Flow-Geschäfts in Deutschland sei zudem weit fortgeschritten.
Einen bedeutenden Beitrag lieferte die Region Asien und Naher Osten: Der Kommissions- und Dienstleistungsertrag stieg dort um 57 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Wachstum zeigte sich laut Leonteq über alle Regionen hinweg breit abgestützt.
Für das Gesamtjahr bestätigt die Geschäftsleitung die kommunizierte Guidance und bekräftigt den Fokus auf eine disziplinierte Umsetzung der Wachstumsinitiativen. Darüber hinaus bestätigt Leonteq die Absicht, Anfang 2027 einen Aktienrückkauf zu lancieren – vorausgesetzt, die CET1-Kapitalquote liegt zu diesem Zeitpunkt deutlich über 15 Prozent. Der Verwaltungsrat ziehe zudem eine Gesamtausschüttung an die Aktionäre im Umfang des Konzerngewinns für das Jahr 2026 in Betracht.