Advertorial
Indexierte Anlagestrategien sind aus institutionellen Portfolios nicht mehr wegzudenken. Doch das Marktumfeld hat sich gewandelt. Was zählt, sind Umsetzungskompetenz, massgeschneiderte Strukturen und ein...
Die volatile US-Zollpolitik hat den Schweizer Aktienmarkt geprägt: Während global exponierte Grosskonzerne empfindlich reagierten, erwiesen sich Small- und Mid-Caps als deutlich widerstandsfähiger und liessen den SPI Extra den Gesamtmarkt um 3,63 Prozentpunkte übertreffen, schreibt Fabian Irek, Portfolio Manager Equities, bei Swiss Life Asset Managers.
Die erratische US-Zollpolitik im Frühjahr 2025 führte auch im Schweizer Aktienmarkt zu erhöhter Unsicherheit. Während grosskapitalisierte, global exponierte Unternehmen empfindlich reagierten, zeigten sich kleinere und mittelgrosse Firmen deutlich robuster. Entsprechend entwickelte sich der Small- und Mid-Cap-Index SPI Extra im ersten Halbjahr 2025 stabiler als der Gesamtmarktindex SPI und übertraf diesen um 3,63 Prozentpunkte.
Die höhere Resilienz erklärt sich vor allem durch die geografische Ausrichtung vieler Small- und Mid-Caps; sie sind häufig stärker auf den europäischen Binnenmarkt fokussiert und damit weniger abhängig vom US-Geschäft. In einem von handelspolitischen Spannungen geprägten Umfeld wirkt sich diese Struktur stabilisierend aus und reduziert die Volatilität.
Gerade vor dem Hintergrund einer historisch hohen Marktkonzentration gewinnt diese Eigenschaften an Bedeutung. Globale Aktienindizes werden zunehmend von wenigen Mega-Caps dominiert. Auch im Schweizer Markt prägen Nestlé, Roche und Novartis die Indexentwicklung massgeblich. Ohne gezielte Diversifikation entstehen dadurch Klumpenrisiken. Eine Beimischung von Small- und Mid-Caps reduziert diese Abhängigkeit und erhöht gleichzeitig das Exposure zu zyklischeren Sektoren wie Industrie und spezialisierten Nischenmärkten.
Neben ihrem Diversifikationsbeitrag bieten Small- und Mid-Caps auch ein strukturell erhöhtes Renditepotenzial. Historisch erzielte der SPI Extra seit 2000 im Durchschnitt eine um rund 2,5 Prozentpunkte höhere jährliche Rendite als der SPI. Diese Mehrrendite reflektiert einerseits eine Risikoprämie für höhere Volatilität und geringere Liquidität, wird aber auch durch das überdurchschnittliche Wachstumspotenzial vieler Unternehmen begünstigt. Über längere Zeiträume führt sie in Kombination mit dem Zinseszinseffekt zu einem deutlich höheren Vermögenszuwachs.
Hinzu kommt eine geringere Markteffizienz bei Small- und Mid-Cap-Unternehmen. Sie werden weniger intensiv von Analysten beobachtet, wodurch Fehlbewertungen häufiger auftreten. Diese Marktineffizienzen eröffnen attraktive Opportunitäten für aktive und systematische Anlagestrategien, die in stärker analysierten Large-Cap-Segmenten deutlich seltener sind.
Zur gezielten Nutzung dieses Potenzials setzt Swiss Life Asset Managers auf einen quantitativen Multi-Faktor-Ansatz. Ausgangspunkt ist das Anlageuniversum des SPI Extra, aus dem systematisch eine fokussierte Titelauswahl erfolgt. Das Modell kombiniert Faktoren wie Bewertung, Qualität, Marktstimmung und Momentum. Da die einzelnen Faktoren nur gering miteinander korreliert sind, entsteht so ein robustes Portfolio mit stabileren Renditeeigenschaften über verschiedene Marktphasen hinweg.
Der quantitative Ansatz bietet dabei klare Vorteile. Anlageentscheidungen basieren auf objektiven Daten und definierten Regeln, wodurch emotionale Verzerrungen reduziert werden. Gleichzeitig ermöglicht die systematische Analyse grosser Datenmengen eine effiziente Identifikation von Anomalien und eine konsistente Umsetzung der Anlagestrategie. Ergänzt wird dieser Ansatz durch ein diszipliniertes Risikomanagement, das Parameter wie Liquidität, Sektorallokation und Tracking Error berücksichtigt.
Zusätzlich spricht auch das aktuelle Marktumfeld für eine verstärkte Allokation in diesem Segment. Nach einer Phase relativer Underperformance sind die Bewertungen vieler Small- und Mid-Cap-Titel wieder attraktiv, während die Konzentration in den grossen Indizes hoch bleibt. Für institutionelle Anleger ergibt sich daraus die Möglichkeit, Portfolios breiter aufzustellen und gleichzeitig von strukturellem Wachstum zu profitieren.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Small- und Mid-Caps im aktuellen Marktumfeld eine doppelte Funktion erfüllen: Sie erhöhen die Stabilität eines Portfolios durch eine breitere Diversifikation und bieten gleichzeitig Zugang zu strukturellem Wachstum und attraktiven Renditequellen. Eine professionelle und disziplinierte Umsetzung bleibt dabei der Schlüssel, um das Potenzial dieses Marktsegments nachhaltig auszuschöpfen.
Der «Swiss Life Funds (CH) Swiss Small & Mid Cap Equities» erzielt so ein stabiles Wachstum mit attraktiven Renditen. Seit seiner Lancierung im Juni 2023 übertraf der Fonds seinen Referenzindex SPI Extra mit einem jährlichen Performanceplus von knapp einem Prozentpunkt und zählt damit in der Schweiz zu den erfolgreichsten Fonds in diesem Segment.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Rossitza Tzvetkova, Head Sales Schweiz bei Swiss Life Asset Managers.