19.06.2026, 17:32 Uhr
Die Schweizer Länderchefin von State Street, Dagmar Kamber Borens, wurde zur Head of State Street Markets EMEA ernannt. Die neue Funktion tritt per 1. Juli 2026 in Kraft und umfasst neben Kontinentaleuropa neu auch...
Die Raiffeisen Gruppe hat an ihrer Generalversammlung in Lugano die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Vertreterinnen und Vertreter der Raiffeisenbanken wählten Basil Heeb zum neuen Verwaltungsratspräsidenten. Er folgt auf Thomas A. Müller, der nach acht Jahren im Verwaltungsrat – davon viereinhalb als Präsident – nicht mehr zur Wiederwahl antrat.
Basil Heeb gilt als ausgewiesene Führungspersönlichkeit mit strategischer Kompetenz und tiefem Verständnis der Schweizer Bankenlandschaft. «Mit der anstehenden Verabschiedung der neuen Gruppenstrategie und den gegenwärtigen externen Herausforderungen stehen wir vor einigen wichtigen Weichenstellungen», sagte Heeb nach seiner Wahl. Er freue sich, gemeinsam mit den Raiffeisenbanken und dem Verwaltungsrat die Aufgaben anzugehen und die Erfolgsgeschichte der Gruppe fortzusetzen.
Vizepräsident Pascal Gantenbein würdigte den scheidenden Präsidenten: Unter Müller habe Raiffeisen gute Geschäftszahlen präsentiert, sei hervorragend kapitalisiert und habe eine klare strategische Ausrichtung gewonnen.
Neben dem Präsidiumswechsel wurden Yvan Gaillard, Simon Gfeller und Philipp Kronenberg neu in den Verwaltungsrat gewählt. Sie ersetzen Olivier Roussy, der nach zwölf Jahren aufgrund der Amtszeitbeschränkung ausschied, sowie Thomas Rauber und Andrej Golob, die ihre Mandate nicht erneuerten. Die bisherigen Mitglieder Pascal Gantenbein, Sandra Lathion, Beat Schwab, Karin Valenzano Rossi und Rolf Walker wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Die Generalversammlung genehmigte die Jahresrechnung 2025 von Raiffeisen Schweiz sowie die konsolidierte Jahresrechnung 2025 der Raiffeisen Gruppe. Konsultativ zugestimmt wurde zudem dem Vergütungsbericht 2025 und dem Vergütungsrahmen für das Geschäftsjahr 2027. Auch der Bericht zur nichtfinanziellen Offenlegung wurde gutgeheissen.
Ein Antrag von Bankenvertreterinnen und -vertretern zur Weiterentwicklung der Gruppengovernance fand keine Mehrheit. Der Verwaltungsrat betonte jedoch, das Thema eigenständig weiterzuverfolgen – in enger Zusammenarbeit mit den Raiffeisenbanken, den Eignergremien und den Regionalverbänden.