30.09.2026, 16:17 Uhr
Nach dem Erfolg des US-Research-Fonds, der innert eineinhalb Jahren über 5 Milliarden US-Dollar einsammelte, bringt Franklin Templeton die Putnam-Strategie nun auch in die Schweiz. Der neue Fonds setzt auf rund 150...
Der Chef der US-Börsenaufsicht SEC befürchtet, dass der unregulierte Einsatz von Software auf Basis von Künstlicher Intelligenz in der Finanzbranche in einer Krise mündet. Die könne zum Beispiel entstehen, wenn viele Marktteilnehmer auf ein- und dasselbe KI-Modell setzen, sagte Gary Gensler der «Financial Times».
Möglich sei auch, dass ein solches Software-Modell nicht bei einem von der Regulierung erfassten Finanzmarkt-Akteur beheimatet sein werde, sondern bei einem grossen Tech-Unternehmen, das nicht unter solcher Kontrolle der Behörde stehe, warnte Gensler.
Die «Netzwerk-Ökonomie» bei Künstlicher Intelligenz mache ein Krisen-Szenario «nahezu unvermeidbar», wurde der SEC-Chef zitiert. Die Krise könne sich zum Beispiel im Immobiliengeschäft oder einem Sektor des Finanzmarktes ereignen. Gensler setzte sich für eine Zusammenarbeit von Regulierern in verschiedenen Bereichen ein, um das abzuwenden.