02.09.2026, 08:41 Uhr
Die parlamentarische Diskussion über die künftige Eigenmittel-Ausstattung der UBS ist im vollen Gang. Die UBS anerkennt die Arbeit der zuständigen Ständeratskommission mit Blick auf neue Kapitalvorgaben für die...
Im Bieterstreit um das Spital Wetzikon macht Infracore den nächsten Schritt. Das auf Gesundheitsimmobilien spezialisierte Unternehmen will die Immobilien des Spitals für 55 Millionen Franken übernehmen.
Das Angebot sei bereits am 29. Juli bei der Spitalbetreiberin GZO AG eingereicht worden, teilte Infracore am Mittwoch mit. Vorgesehen ist eine Sale-and-Leaseback-Transaktion. GZO soll das Spital weiterhin betreiben und die Immobilien für zunächst 30 Jahre zurückmieten.
Infracore will zudem nach einer Stabilisierung des Kerngeschäfts von GZO die etappenweise Fertigstellung des noch nicht vollendeten Erweiterungsbaus finanzieren. Eine Kapitalerhöhung durch die Aktionärsgemeinden sei im Rahmen des Angebots nicht nötig. Zudem soll die Dividende für die Gläubiger gegenüber der bisherigen Lösung deutlich steigen.
Über den Nachlassvertrag stimmen die Gläubiger der GZO AG ab. Dabei entscheiden sie auch darüber, welche Sanierungslösung umgesetzt wird und zu welchen Konditionen ihre Forderungen abgegolten werden. Auch die Dachorganisation der Thurgauer Spitäler Thurmed ist am Spital Wetzikon interessiert.