23.07.2026, 09:13 Uhr
Der Derivate-Spezialist Leonteq hat im ersten Halbjahr 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Der Konzerngewinn stieg um 37 Prozent auf 12,7 Millionen Franken. Wachstum in allen Regionen und ein konsequentes...
Die US-Notenbank Fed dürfte sich bei Zinssenkungen nach Einschätzung von Notenbankern weiter Zeit lassen. Derzeit seien die Auswirkungen der Handelspolitik der US-Regierung noch nicht abzuschätzen, sagte der Präsident der regionalen Notenbank von Atlanta, Raphael Bostic, gegenüber Bloomberg TV.
Sollten sich die laufenden Handelsverhandlungen der Trump-Administration in die Länge ziehen, «würde sich das bis weit in den Sommer hineinziehen», sagte er. Bostic geht davon aus, dass die tatsächlichen Auswirkungen der US-Zollpolitik erst in einigen Monaten abzuschätzen seien.
Der Präsident der regionalen Notenbank von New York, John Williams, hatte sich zu Beginn der Woche ganz ähnlich geäussert. Er sagte auf einer Banken-Konferenz, dass es weder im Juni noch im Juli abzuschätzen sei, wie sich die konjunkturelle Lage weiter entwickeln werde. Williams sieht die Notenbank weiter in einem Prozess, bei dem es gelte Daten zu sammeln, um sich «ein besseres Bild zu machen».
Die nächsten Zinsentscheidungen der US-Notenbank stehen Mitte Juni und Ende Juli auf dem Programm. Danach wird die Zentralbank erst im September wieder über die Zinsen entscheiden.
Zuletzt hatte die Fed am 7. Mai den Leitzins unverändert in der Spanne von 4,25 bis 5,50 Prozent belassen. US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrfach die Geldpolitik der Fed kritisiert und vehement Zinssenkungen gefordert.