26.06.2026, 09:37 Uhr
Die Kombination aus Liquiditätsproblemen in Evergreen-Fonds und einem aggressiven Short-Seller-Angriff hat den Zuger Privatmarkt-Giganten in die schwerste Vertrauenskrise seit Jahren geführt. Was hat die offensive...
Das EU-Parlament hat strengere Regeln und hohe Geldstrafen für Insidergeschäfte und Marktmanipulationen verabschiedet.
Das EU-Parlament hat strengere Strafen für Marktmanipulationen beispielsweise durch Insiderhandel an der Börse gefordert. In erster Lesung verabschiedete die EU-Volksvertretung in Strassburg eine entsprechende Neuregelung. Demnach sollen wegen Marktmissbrauchs verurteilte Unternehmen mit Geldbussen belegt werden, die bis zu 15% ihres Jahresumsatzes oder maximal 15 Millionen Euro betragen können. Für Privatpersonen sieht der Entwurf Geldbussen von bis zu fünf Millionen Euro und in bestimmten Fällen ein lebenslanges Berufsverbot für Aktivitäten in Investmentfirmen vor.
Alle Geschäfte von Führungskräften im Wert über 5000 Euro müssen in Zukunft gemeldet werden. Die neuen Regeln können frühestens ab 2015 in Kraft treten.