11.09.2026, 06:55 Uhr
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Einlagensatz wie erwartet um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent angehoben – der zweite Zinsschritt in Folge nach jenem vom Juni. Die Botschaft, die dahinter steckt: Die...
Für die Schweizer Bauunternehmen ist auch im zweiten Quartal das Auftragsvolumen deutlich geschrumpft. Dieses ging gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,5 Prozent auf 6,0 Mrd. Franken zurück.
Bereits im Anfangsquartal 2023 war der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe der Schweiz um rund 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken, wie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) bekannt gibt. Im ersten Semester gingen die Bestellungen im Bau damit um 8,3 Prozent auf 11,9 Mrd. Franken zurück.
Betroffen seien praktisch alle Sparten und Regionen, teilt der Verband mit. Dies sei das Resultat des Zinsanstiegs, des teureren Baumaterials und der allgemeinen Verlangsamung der Konjunktur.
Noch arbeiten die Bauunternehmen ihre Aufträge ab: Für das zweite Quartal zeigt die Statistik der Baumeister einen Anstieg der realisierten Umsätze um 4,4 Prozent auf knapp 6,4 Mrd. Franken.