08.04.2026, 07:40 Uhr
Sieben Finanzinstitute und die Swiss Stablecoin starten eine kontrollierte Sandbox für einen CHF-Stablecoin – ein Signal für den Aufholbedarf des Schweizer Finanzplatzes im globalen Stablecoin-Wettbewerb.
Maverix Securities hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn abgeschlossen, erstmals seit der Umfirmierung. Der Geschäftsertrag stieg um 43 Prozent auf 20,5 Millionen (Vorjahr: CHF 14,4 Mio.), wie das Wertpapierhaus am Dienstag mitteilte. Der Jahresgewinn belief sich auf 223'000 Franken, nach einem Verlust von 3,9 Millionen Franken im Vorjahr.
Maverix Securities gibt sich zuversichtlich: Das Wachstum fusse auf einer Kombination aus Kostendisziplin und gezielten Investitionen, so die Mitteilung. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich dabei lediglich um 10 Prozent auf 20,0 Millionen Franken, obwohl das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit substanziell ausgeweitet habe. Die Bilanzsumme wuchs um 88 Prozent auf 283,7 Millionen, wovon 235,5 Millionen auf Eigenemissionen entfallen. Das Eigenkapital verdoppelte sich dank einer Kapitalerhöhung von CHF 4,5 auf CHF 10,0 Millionen Franken.
Rund ein Drittel der operativen Einnahmen stammt aus dem Emissions- und Handelsgeschäft. Im Primärmarkt wickelte Maverix Transaktionen mit einem Nominalvolumen von rund 3 Milliarden Franken ab – der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte. Das Transaktionsvolumen auf der Execution-Plattform überstieg 1,5 Milliarden. Die verwalteten Vermögen (AUM) beliefen sich auf CHF 365 Millionen, das Gesamttotal inklusive Assets under Administration auf CHF 815 Millionen.
Ein strategischer Meilenstein war die Gründung der Maverix Securities (Europe) SA in Paris nach Erhalt der PSI-Lizenz der französischen Aufsichtsbehörden AMF und ACPR. Die neue Gesellschaft erlaubt es Maverix, als vollständig reguliertes Wertpapierhaus unter MiFID II im europäischen Binnenmarkt tätig zu sein. Paris soll als Drehscheibe für die weitere Erschliessung europäischer Märkte fungieren.
Parallel dazu vollzog das Management einen Buyout der Wealth-Management-Sparte CATWM, die seither nicht mehr unter der konsolidierten Gruppenaufsicht der FINMA steht. Das Unternehmen schärft damit sein Profil als Plattform für strukturierte Produkte und digitale Anlageinstrumente.
Für 2026 plant Maverix den Ausbau des digitalen Produktangebots. Anfang 2026 emittierte das Haus erstmals Renditeoptimierungsprodukte auf Kryptowährungen für den öffentlichen Vertrieb in der Schweiz. Zudem soll mit «Onyx» ein neues Order-Management-System eingeführt werden, das Kunden Echtzeit-Transparenz, automatisierte Prozesse sowie eine API-basierte Anbindung für die AMC-Orderabwicklung bietet.
Co-CEO Giuliano Glocker erklärt: «Die Rückkehr in die Gewinnzone zeigt, dass unser Geschäftsmodell funktioniert und unsere strategischen Investitionen der letzten Jahre Früchte tragen.» Sein Co-CEO David Schmid ergänzt, Maverix wolle sich als «global vernetztes, technologiegetriebenes Wertpapierhaus für strukturierte Produkte und digitale Anlageinstrumente» etablieren und sieht neben Europa auch Asien und den Mittleren Osten als Wachstumsmärkte.