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Die GKB verdiente 2024 minim weniger als im Rekordjahr

Trotz höheren Kosten fiel der Geschäftserfolg nur leicht. (Bild Michael Derrer Fuchs/Shutterstock)
Trotz höheren Kosten fiel der Geschäftserfolg nur leicht. (Bild Michael Derrer Fuchs/Shutterstock)

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat 2024 leicht weniger verdient als im vorangegangenen Rekordjahr. Die Inhaber von Partizipationsscheinen erhalten erneut eine Dividende von 47,50 Franken.

14.02.2025, 09:04 Uhr
Aktien

Redaktion: awp/sw

Der Konzerngewinn des Bündner Kantonsinstituts verminderte sich 2024 minim um 0,5 Prozent auf 229,5 Millionen Franken und liegt damit am obersten Ende der vom Management zum Halbjahr erhöhten Zielbrandbreite von 210 bis 230 Millionen Franken. Im Konzernergebnis enthalten ist ein ausserordentlicher Gewinn in Höhe von 4 Millionen Franken aus dem Verkauf der Beteiligung an der Twelve Capital Holding. Die Reserven für allgemeine Bankrisiken wurden zudem mit 2,5 Millionen Franken weniger dotiert.

Der für die operative Leistung aussagekräftige Geschäftserfolg nahm um 1,6 Prozent auf 254,3 Millionen Franken ab, wie die GKB mitteilte. «In einem sich rasch verändernden Geschäftsumfeld beweist das Geschäftsmodell der GKB erneut seine Robustheit», kommentiert der abtretende Bankpräsident Peter Fanconi das Ergebnis.

Leicht tiefere Zinseinnahmen

Der Geschäftsertrag erhöhte sich um 0,5 Prozent auf 528,4 Millionen Franken. Wichtigste Erlösquelle bleibt das Zinsgeschäft, welches 327,6 Millionen Franken (-1,7 Prozent) dazu beitrug. Die sei vor dem Hintergrund der Zinssenkungen und der gestiegenen wirtschaftlichen Unsicherheiten erfreulich, schreibt die GKB.

Um knapp 8 Prozent gewachsen ist der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Hier profitierte die Bank von der guten Akquisitionsleistung und einer vorteilhaften Marktentwicklung.

Und auch der Handelserfolg nahm um 5,1 Prozent zu. Dem steht ein deutlich tieferer übriger ordentlicher Erfolg gegenüber. Dieser nahm um 37,8 Prozent auf 8,4 Millionen Franken ab.

Steigende Kosten

Die Kosten stiegen als Folge der Neueinstellungen und Investitionen in die Digitalisierung um knapp 6 Prozent auf 248,3 Millionen Franken. Die Cost/Income-Ratio II, welche auch die Abschreibungen beinhaltet, verschlechterte sich damit von 48,8 auf 50,4 Prozent.

Die Kundenvermögen betrugen zum Jahresende 51,5 Milliarden Franken, was dank der positiven Entwicklung an den Finanzmärkten einem Plus von 4,7 Prozent entspricht. Erneut verzeichnete die Bank einen geringen Nettoneugeldabfluss.

Leicht rückläufiger Konzerngewinn 2025 erwartet

Im laufenden Geschäftsjahr rechnen die Bank-Verantwortlichen mit einem weiteren guten Ergebnis und peilen einen Konzerngewinn im Bereich von 210 bis 230 Millionen Franken an.

Marc Schweizer, Head of Financial Institutions bei ING Schweiz. (Bild pd)

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