15.12.2025, 08:44 Uhr
Swiss Life kündigt Wechsel im Verwaltungsrat für 2026 an. Dabei zeichnet sich auch ein möglicher Wechsel im Präsidium ab. Rolf Dörig will sich nur noch bis zur Generalversammlung 2027 zur Wahl stellen. Der...
Die Swiss Life hat das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2025 gesteigert und erhöht die Dividende ein weiteres Mal. Insbesondere in der Vermögensverwaltung für Drittkunden wie etwa Pensionskassen wurden grosse Summen an Neugeldern dazugewonnen.
Der bereinigte Betriebsgewinn der Swiss Life rückte im vergangenen Jahr um 2 Prozent auf 1,83 Milliarden Franken vor, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährungen gerechnet stieg das operative Ergebnis um 3 Prozent.
Der Reingewinn verharrte bei 1,26 Milliarden Franken. Derweil bleibt die Gruppe gemessen an der Kapitalquote (SST) von rund 210 Prozent solide kapitalisiert.
Vor diesem Hintergrund schlägt der Verwaltungsrat den Aktionärinnen und Aktionären eine weitere Dividendenerhöhung vor. Je Aktie sollen 36,50 Franken ausbezahlt werden nach 35 Franken im letzten Jahr.
Mit den ausgewiesenen Zahlen und dem Dividendenvorschlag hat Swiss Life die Vorgaben der Analysten erfüllt. Diese hatten im Vorfeld im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Betriebsgewinn von 1,82 Milliarden Franken, einem Gewinn von 1,25 Milliarden und einer Dividende von knapp 37 Franken gerechnet.
Im «Swiss Life 2027»-Programm hat sich der Konzern die weitere Steigerung der Gewinnqualität und des Gewinnwachstums auf die Fahne geschrieben. Bis 2027 will Swiss Life das Fee-Ergebnis auf über 1 Milliarde Franken ausweiten und die Eigenkapitalrendite in den Bereich von 17 bis 19 Prozent führen. Im Jahr 2025 ist eine Rendite von 17,2 Prozent erzielt worden.
Weiter teilt der Versicherer mit, dass Swiss Life im vergangenen Jahr in der Vermögensverwaltung für Drittkunden wie beispielsweise Pensionskassen grosse Summen an Neugeldern dazugewonnen hat. Das Ergebnis im gesamten Gebührengeschäft ging allerdings leicht zurück.
17,7 Milliarden Franken flossen der Swiss Life im Drittkundengeschäft der Vermögensverwaltung (TPAM) als Neugelder zu. Das war gegenüber dem Vorjahr beinahe eine Verdopplung. Vor diesem Hintergrund kletterten die verwalteten TPAM-Vermögen um 17 Prozent auf 146 Milliarden.
Der Gruppe gelang es, während des Jahres dank des Einstiegs ins Geschäft mit Index-Produkten Neugelder in Milliardenhöhe anzuziehen. Swiss-Life-CEO Matthias Aellig hatte zuletzt im Herbst Neugelder im «hohen 10-Milliarden-Bereich» in Aussicht gestellt. Das Geld wird künftig zu höheren Gebühreneinnahmen führen.
Das Fee-Geschäft baut Swiss Life seit Jahren aus. Bis 2027 sollen Finanzberatungen, die Vermögensverwaltung und der Verkauf von Vorsorgeprodukten über eine Milliarde Franken zum Gruppenergebnis beisteuern. Im Jahr 2025 sank das Fee-Ergebnis allerdings um 2 Prozent auf 858 Millionen Franken, auch aufgrund tieferer Einnahmen aus Immobilienprojekten.