21.01.2026, 09:02 Uhr
Der Schweizer Vermögensverwalter baut ein spezialisiertes Team auf, um von Marktumbrüchen und Liquiditätsengpässen zu profitieren. Die Leitung übernimmt Joshua Hartz, der von Bain Capital kommt.
Partners Group hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Erträge erzielt und auch den Gewinn klar gesteigert. Mit dem Ergebnis hat der Vermögensverwalter die Erwartungen am Markt mehr oder weniger erreicht.
Die Erträge legten 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken zu, wie Partners Group am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg auf 1,6 Milliarden (+19 Prozent) und unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 1,3 Milliarden Franken (+12 Prozent).
Die Aktionärinnen und Aktionäre dürfen sich nun über eine um 10 Prozent höhere Dividende von 46 Franken je Aktie freuen. Im Jahr 2025 habe die Gesellschaft einen überproportionalen Anteil am Wachstum innerhalb der Branche erzielt, liess sich Partners-Group-CEO David Layton in der Mitteilung zitieren.
Der Zuger Asset Manager machte 2025 mit erfolgreichen Verkäufen von Beteiligungen ordentlich Kasse. Die performanceabhängigen Einnahmen trugen 32 Prozent zu den Gesamterträgen bei - nach 24 Prozent im Jahr zuvor. In absoluten Zahlen stiegen sie um 60 Prozent auf 819 Millionen. Die Management Fees lagen bei 1,7 Milliarden Franken (+7 Prozent).
Für das Ergebnis ist es ausschlaggebend, wie viele Beteiligungen gewinnbringend verkauft werden und damit wie hoch jeweils der Anteil erfolgsabhängiger Einnahmen ausfällt. Diese sind prozentual deutlich höher als die fixen Verwaltungsgebühren.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 bekräftigt das Management die Prognose von Mitte Januar und rechnet weiterhin mit Kapitalzusagen im Umfang von 26 bis 32 Milliarden US-Dollar. 2025 akquirierte Partners Group Kapitalzusagen in der Höhe von 26 Milliarden, wie ebenfalls bereits seit Januar bekannt ist. Bis Ende 2025 stiegen die verwalteten Vermögen damit auf 185 Milliarden Dollar. Langfristig sollen die verwalteten Vermögen bis 2033 weiterhin auf 450 Milliarden Dollar ansteigen, wie das Unternehmen bestätigte.