05.02.2026, 10:31 Uhr
Der aus der Fusion von Helvetia und Baloise entstandene Versicherungskonzern stellt seinen Markenauftritt vor. Das neue Logo kombiniert den Schriftzug «Helvetia» mit dem stilisierten Basilisken aus der...
Die Helvetia Asset Management will im März 2026 frisches Kapital für ihren Immobilienfonds aufnehmen – und damit ein Portfolio aus dem eigenen Konzern übernehmen. Die Finanzmarktaufsicht hat der Transaktion bereits zugestimmt.
Die Fondsleitung des Helvetia (CH) Swiss Property Fund bereitet eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund 128 Millionen Franken vor. Mit dem Erlös soll in erster Linie ein Immobilienportfolio im Wert von rund 108 Millionen Franken erworben werden, das sich derzeit im Bestand der Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft befindet. Die verbleibenden Mittel sind für weitere selektive Zukäufe vorgesehen.
Das Übernahmepaket umfasst drei Wohnliegenschaften und eine kommerzielle Liegenschaft mit einem Core- bzw. Core-plus-Profil, verteilt über drei Kantone. Die Objekte fügen sich laut der Fondsleitung nahtlos in das bestehende Portfolio ein – sowohl hinsichtlich der Lage- als auch der Objektqualität. Die erforderliche Bewilligung der FINMA für die konzerninterne Transaktion liegt bereits vor.
Die genauen Konditionen der Emission werden Anfang März 2026 bekanntgegeben. Als Lead Manager der Kapitalerhöhung fungiert die Zürcher Kantonalbank.
Mit dem Zukauf würde der Marktwert des Fondsportfolios die Schwelle von 1,4 Milliarden Franken überschreiten. Per Ende September 2025 lag der Wert bei 1,319 Milliarden Franken, verteilt auf 49 Liegenschaften. Der 2020 lancierte und seit Juni 2024 an der SIX Swiss Exchange kotierte Fonds investiert vorwiegend in Wohnimmobilien in Schweizer Gross- und Mittelstädten sowie deren Agglomerationen. Rund 80 Prozent der Nutzfläche entfallen auf Wohnnutzung, ergänzt durch gemischt genutzte und kommerzielle Objekte.