03.02.2026, 15:14 Uhr
Eine neue Studie der Asset Management Association Switzerland (AMAS) weist erstmals die volkswirtschaftlichen Vorteile aktiven Asset Managements nach. Die von Florian Weigert, Professor an der Universität Neuenburg,...
Die Asset Management Association Switzerland (AMAS) hat zwei neue Aktivmitglieder aufgenommen: die Aargauische Kantonalbank (AKB) und den kanadischen Digital-Asset-Manager 3iQ. Damit zählt der Branchenverband im laufenden Jahr bereits vier Neuzugänge.
Die beiden Beitritte illustrieren die Bandbreite, die das Schweizer Asset Management inzwischen abdeckt. Auf der einen Seite steht mit der AKB ein traditionelles Institut mit über hundertjähriger Geschichte, mehr als 1'000 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme von rund 40 Milliarden Franken.
Die Kantonalbank verwaltet 19 hauseigene Fonds und bedient sowohl private als auch institutionelle Anleger. Auf der anderen Seite stösst mit 3iQ ein 2012 in Toronto gegründeter Spezialist für digitale Vermögenswerte zum Verband, der von seinem Schweizer Standort in Zug aus den DACH-Markt bearbeitet.
Für AKB-Investment-Chef Sascha Haudenschild ist der Beitritt eine Reaktion auf die wachsenden regulatorischen Anforderungen – insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit. Die Kantonalbank wolle die Perspektive einer mittelgrossen Bank in die Verbandsarbeit einbringen.
3iQ-DACH-Chef Christophe Racine betont seinerseits das Ziel, hohe Standards bei Risikomanagement und Anlegerschutz auch für digitale Anlageklassen mitzugestalten. AMAS-CEO Adrian Schatzmann wertet in der Mitteilung die Doppelaufnahme als Beleg für die Attraktivität des Verbandsnetzwerks.