Grossbritannien: Inflation schwächt sich nur leicht ab

Die Preise stiegen im März im Schnitt um 0,6 Prozent, im Jahresvergleich waren es 3,2 Prozent. (Bild Fotokon/Shutterstock)
Die Preise stiegen im März im Schnitt um 0,6 Prozent, im Jahresvergleich waren es 3,2 Prozent. (Bild Fotokon/Shutterstock)

Die Verbraucherpreise in Grossbritannien stiegen im März im Jahresvergleich um 3,2 Prozent, wie das Statistikamt ONS mitteilte. Analysten hatten mit 3,1 Prozent einen etwas stärkeren Rückgang der Teuerung erwartet. Im Februar hatte die Inflationsrate noch bei 3,4 Prozent und im Januar bei 4,0 Prozent gelegen.

17.04.2024, 08:38 Uhr
Konjunktur

Redaktion: AWP

Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise im März um 0,6 Prozent, wie die Behörden weiter mitteilten. Hier hatten Experten nur einen Anstieg um 0,4 Prozent erwartet.

Trotz des Rückgangs ist die britische Inflation höher als die Teuerung in der Eurozone. Im gemeinsamen Währungsraum betrug die Inflationsrate im März 2,4 Prozent. Tendenziell ist die Inflation aber auch im Vereinigten Königreich deutlich rückläufig: Im Herbst 2022 hatte sie im Hoch 11,1 Prozent erreicht.

Die britische Zentralbank hatte wegen der hohen Lebenshaltungskosten deutliche Zinsanhebungen vorgenommen. Für dieses Jahr werden aber wegen der schwächeren Inflation niedrigere Leitzinsen erwartet. Zeitpunkt und Ausmass der geldpolitischen Lockerungen sind ungewiss.

Nicolas Jullien, CFA, Leiter der Abteilung High Yield & Credit Arbitrage bei Candriam. (Bild pd)

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