Neuer Präsident für Verband Schweizerischer Vermögensverwalter

Serge Pavoncello, Präsident des Verbands Schweizerischer Vermögensverwalter
Serge Pavoncello, Präsident des Verbands Schweizerischer Vermögensverwalter

Nach zwanzig Jahren an der Spitze des VSV tritt Jean-Pierre Zuber zurück. Sein Nachfolger rückt aus dem Vorstand des Verbands nach.

23.05.2017, 15:46 Uhr

Autor: jho/cwe

Serge Pavoncello ist neuer Präsident des Verbands Schweizerischer Vermögensverwalter VSV. Er ist seit 2005 Mitglied des Verbandsvorstands und rückt als Nachfolger von Jean-Pierre Zuber an die Verbandsspitze nach. Gemäss Pavoncello steht die Branche steht mit der Einführung des FINIG vor einer regulatorischen Zäsur: Das Gesetz unterstellt die Branche der unabhängigen Vermögensverwalter und Trustees neu einer prudentiellen Aufsicht. Der VSV hat sich in den letzten Jahren stark dafür eingesetzt, dass für die neue Aufsicht eine international kompatible und KMU-taugliche Lösung gefunden werden kann. So soll es keine alleinige FINMA-Überwachung geben. Vermögensverwalter und Trustees erhalten eine Bewilligung von der FINMA. Die laufende Aufsicht im Alltag erfolgt aber durch privatrechtlich organisierte Organisationen, die sich aus heutigen Selbstregulierungsorganisationen entwickeln können. «Der VSV wird mit Partnern eine Aufsichtsorganisation für Unabhängige Vermögensverwalter gemäss den neuen Regeln anbieten und seine Mitglieder in die neue Aufsichtswelt begleiten», versicherte Serge Pavoncello an der jährlichen Mitgliederversammlung. «Der VSV ist bereit. Jetzt muss nur noch das Parlament die Regeln definitiv beschliessen.» Dies dürfte spätestens im Frühjahr 2018 der Fall sein.

Pavoncello ist seit 2004 als Gründer und CEO beim Genfer Vermögensverwalter Wedge Associates tätig und verfügt über einen Master-Abschluss in Finance und einem Executive MBA. Vor seiner Zeit bei Wedge Associates war er in verschiedenen Funktionen im Portfoliomanagement der UBS und im Private Banking der Credit Suisse tätig.

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