Aus Bergos Berenberg wird Bergos

Hendrik de Waal
Hendrik de Waal

Die Bergos Berenberg AG erweitert das Aktionariat und firmiert um. Zwei hanseatische Unternehmer erwerben die Mehrheit von der Hamburger Privatbank Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG.

27.11.2020, 11:47 Uhr

Redaktion: rem

Im Dezember 2020 treten Hendrik de Waal und Hans-Wilhelm Jenckel dem Aktionariat der Bergos Berenberg AG bei. Die beiden erfahrenen hanseatischen Unternehmer erwerben die Mehrheit der bis heute durch die Hamburger Privatbank Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG gehaltenen 19.9 %, wie einer Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist. Die bestehenden Aktionäre, die Familie von Sylvie Mutschler-von Specht und Claus G. Budelmann, stocken Ihre Beteiligung zum Teil deutlich auf.

Hans-Wilhelm Jenckel
Hans-Wilhelm Jenckel

Damit ergänzen de Waal und Jenckel die Aktionärsgruppe bekannter deutscher und Schweizer Unternehmer, die vor gut zwei Jahren die Mehrheit der Gesellschaftsanteile an der Berenberg Bank (Schweiz) AG übernommen haben. Die Käufergruppe erwarb damals 80.1% der Anteile. Das Unternehmen firmiert seither unter Bergos Berenberg AG. Mit dem Ausscheiden des Hamburger Mutterhauses als Anteilseignerin und der Konstituierung des künftigen Aktionariats wird aus der Bergos Berenberg AG ab dem 1.1.2021 die Schweizer Privatbank Bergos AG. Die Bergos AG wird auch in Zukunft auf Basis eines umfassenden Kooperationsvertrags eng mit Berenberg kooperieren.

Hendrik de Waal (1955) ist niederländischer Staatsbürger. 1980 machte er seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur der Luftfahrttechnik und Maschinenbaus an der ETH Zürich. Nach seinem Studium arbeitete er im internationalen Projektmanagement von Philip Morris und Coutinho Caro & Co. Hamburg in Ostasien und Afrika. 1991 gründete de Waal die DWI-Immobilien-Gruppe. Heute ist er als Teilhaber für die Immobilien-Objektentwicklung zuständig. Sein besonderer Fokus gilt dabei dem Architektur-Design und -Konzept.

Hans-Wilhelm Jenckel, ebenfalls Jahrgang 1955, studierte Rechtswissenschaft in Göttingen, Genf und Hamburg und begann seine Laufbahn als Wirtschaftsanwalt für deutsche und internationale M&A- und Immobilientransaktionen. Nachdem er zehn Jahre lang Teilhaber einer internationalen Kanzlei war, trat er 2000 der DWI-Gruppe bei. Seitdem konzentriert er sich hauptsächlich auf die rechtlichen und vertraglichen Aspekte der DWI-Immobilienprojekte. Ausserdem ist er für den Private Equity-Bereich zuständig.

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