19.02.2026, 08:06 Uhr
Die Zurich-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 erneut mehr verdient. Angesichts der guten Gewinnentwicklung sollen die Aktionärinnen und Aktionäre des Versicherers in den Genuss einer höheren Dividendenausschüttung...
Zug Estates hat im vergangenen Geschäftsjahr dank deutlich positiver Neubewertungseffekte mehr Gewinn erzielt. Anleger profitieren über eine erneut höhere Dividende von dieser Entwicklung. Der Ausblick deutet derweil auf eine gewisse Rückkehr zur Normalität hin.
Der Liegenschaftsertrag legte um 3,4 Prozent auf 71,6 Millionen Franken zu, wie das auf den Wirtschaftsraum Zug fokussierte Immobilienunternehmen am Donnerstag mitteilte. Dazu hat auch die mit 0,7 Prozent unverändert sehr tiefe Leerstandsquote beigetragen. Es gab keine Veränderungen im Immobilienbestand.
Der Reingewinn stieg deutlich auf 85,2 Millionen nach 58,7 Millionen Franken im Vorjahr. Der Neubewertungseffekt fiel mit 52,2 Millionen mehr als doppelt so hoch aus nach 24,7 Millionen im Vorjahr. Auch unter Ausklammerung der Neubewertungen und Sondereffekte erhöhte sich der Gewinn, nämlich um 6,3 Prozent auf 39,2 Millionen.
Im Segment Hotel & Gastronomie sei die Entwicklung ebenfalls erfreulich. Der Ertrag stieg um 3,8 Prozent auf 16,1 Millionen Franken. Bei der Beherbergung hätten sich die Serviced Appartements einer regen Nachfrage erfreut, in den beiden Hotels sei es bei einzelnen grösseren Geschäftskunden zu Umsatzrückgängen gekommen. Durch die Verbreiterung der Kundenbasis sei dies aber überkompensiert worden. In der Gastronomie stiegen die Umsätze im neugestalteten Restaurant "aigu" und glichen die tieferen Umsätze im "Secret Garden" aus. Die Gross Operating Profit-Marge (GOP) legte auf 41,1 von 39,3 Prozent im Vorjahr zu.
Der Marktwert des gesamten Portfolios erhöhte sich aufgrund der getätigten Investitionen und des positiven Neubewertungsergebnisses um 4,1 Prozent auf 1,94 Milliarden Franken.
Basierend auf dem guten operativen Konzernergebnis werde der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 49 Franken von 47 Franken ja Namenaktie B beantragen.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Gruppe im Segment Immobilien einen leicht tieferen Liegenschaftsertrag, gleichzeitig soll der Liegenschaftsaufwand ebenfalls leicht sinken. Im Segment Hotel & Gastronomie sollen die Umsätze stabil und die GOP-Marge durch eine etwas höhere Kostenbasis leicht tiefer ausfallen. Insgesamt wird ein Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte auf Vorjahresniveau erwartet.