02.04.2026, 08:53 Uhr
Manuel Fuchs ist Head of Wholesale & ETF Distribution Switzerland bei Invesco und verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltungsbranche. Zuvor war er bei Credit Suisse und UBS tätig. Im Interview...
Laut «Wall Street Journal» könnten die US-Regulierungsbehörden schon bald strengere Kapitalregeln erlassen. Für die Grossbanken würde dies im Schnitt 20 Prozent höhere Eigenkapitalanforderungen bedeuten.
Die genaue Höhe werde von der Grösse des Bankgeschäfts abhängen. Am deutlichsten dürfte die Eigenkapital-Quote für Mega-Banken mit grossem Handelsgeschäft angehoben werden.
Eine starke Erhöhung könnte es der Zeitung zufolge auch für Institute wie Morgan Stanley und dem Kreditkartenkonzern American Express geben. Diese seien stark von Gebühreneinnahmen beispielsweise aus dem Investmentbanking abhängig. Die US-Notenbank Federal Reserve hatte zuletzt erklärt, sie denke über strengere Regeln für Geldhäuser mit Aktiva von über 100 Milliarden Dollar nach. Fed-Vizechef Michael Barr sagte im Mai vor einem Kongressausschuss, die Zentralbank erwäge sorgfältig Regeländerungen für grössere Regionalbanken.