23.10.2026, 08:41 Uhr
Die auf den Gesundheitssektor fokussierte Beteiligungsgesellschaft HBM Healthcare Investments hat im ersten Halbjahr 2026/27 den Gewinn massiv gesteigert. Konkret stieg der Gewinn auf 176,7 Millionen Franken nach 95,6...
Der grösste börsenkotierte Schweizer Immobilienkonzern Swiss Prime Site (SPS) gibt sich neue Mittelfristziele. Gleichzeitig erhöht das Unternehmen seine Prognosen für das laufende Jahr.
Bis 2030 sollen die Mieterträge auf über 530 Millionen Franken steigen, wie aus den Unterlagen zum am Montag in Zürich stattfindenden Kapitalmarkttag hervorgeht. Die Gebührenerträge im Asset Management sollen derweil mehr als 130 Millionen Franken erreichen und die verwalteten Vermögen (AuM) auf über 23 Milliarden Franken wachsen.
2025 lagen die Mieteinnahmen bei 456,8 Millionen Franken und die Gebührenerträge aus dem Asset Management bei 83,6 Millionen. Die AuM beliefen sich auf 14,3 Milliarden Franken.
Zudem soll der operative Mittelzufluss (FFO I) je Aktie bis 2030 gegenüber der Prognose für 2026 um mindestens 15 Prozent steigen. Die Leerstandsquote soll auf rund 3 Prozent sinken und die Belehnungsquote unter 39 Prozent bleiben.
Für das laufende Jahr erhöht SPS derweil die Prognose für den FFO I je Aktie auf 4,30 bis 4,35 Franken von bisher 4,25 bis 4,30 Franken. Zudem rechnet der Konzern neu mit einer Leerstandsquote von rund 3,5 Prozent und einem Wachstum der verwalteten Vermögen um 1,2 Milliarden Franken. Bisher waren weniger als 3,7 Prozent beziehungsweise ein Zuwachs von 1,0 Milliarden Franken erwartet worden.
Ausserdem hat SPS die vollständige Übernahme des Büroflächenanbieters FlexOffice angekündigt. Der Immobilienkonzern, der bereits 33 Prozent der Anteile hielt, übernimmt nun auch die restlichen Anteile. FlexOffice bietet an elf Standorten in Zürich, Genf, Basel und Bern möblierte und bezugsfertige Büros mit ergänzenden Dienstleistungen an.
Der Abschluss der Transaktion ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Für 2027 erwartet SPS einen Umsatz von rund 20 Millionen Franken, der dem Konzern zusätzliche Erträge von rund 10 Millionen bringen soll. Bis 2030 soll dieser Beitrag verdoppelt werden. FlexOffice soll unter der bisherigen Marke als eigenständiges Unternehmen mit bisherigem Team weitergeführt werden.