30.10.2026, 07:48 Uhr
Die Schweizerische Nationalbank hat in den ersten neun Monaten 2026 einen Gewinn von 44,2 Milliarden Franken erzielt. Auch das dritte Quartal allein fiel mit rund 19 Milliarden Franken deutlich positiv aus.
Am 10. November findet im Mandarin Oriental in Zürich das erste Swiss Institutional Symposium statt. Jetzt stehen Programm und Referierende fest. Den Auftakt macht Vera Kupper Staub, Präsidentin der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge. Danach geht es in vier Blöcken um Regulierung, Private Markets, Fixed Income, Nachhaltigkeit, Alternatives und Venture Capital.
Das Symposium wird zum ersten mal in dieser Form ausgerichtet. Es richtet sich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger von Pensionskassen, Versicherungen und anderen institutionellen Anlegern. Und es ist gleichzeitig offizieller Startschuss für die neue Platform Swiss Institutional.
Präsidentin der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV), Vera Kupper Staub, eröffnet den Tag mit einer Keynote zu Zweck, Herausforderungen und Wandel der Pensionskassenaufsicht in der Schweiz. Im anschliessenden Panel, das auf Deutsch geführt wird, diskutiert sie mit Nico Fiore (inter-pension), Christine Holstein (PAT-BVG) und Patric Olivier Zbinden (Schweizerischer Versicherungsverband SVV) die Regulierung aus Sicht der verschiedenen Anspruchsgruppen.
Danach steht der Total Portfolio Approach im Zentrum, also die Steuerung des Gesamtportfolios statt der Optimierung einzelner Anlageklassen. Auf dem Podium sitzen Sebastian Krejci (WTW), Markus Leuthard (Sammelstiftung Vita), Philipp Weber (Marsh) und Mila Winter (Pensionskasse Swiss Re).
Der zweite Block beginnt mit einer Keynote von Hagen Raab, Managing Director bei KKR, zur veränderten Rolle von Privatmarktanlagen in institutionellen Portfolios. Die Sicht der Anleger bringen im folgenden Panel Doris Röhl (Pensionskasse Stadt Zürich), Jens Witzke (DWS) und Adrian Schatzmann (Asset Management Association Switzerland AMAS) ein.
Zur Infrastruktur präsentiert Yonten Wagma von der Anlagestiftung Valyou eine Schweizer Fallstudie. Im anschliessenden Panel kommen Christian Ilgner (Cenvion) und Fausto Ciapponi (Pensionskasse Siemens) dazu.
Am Nachmittag folgt ein Schwerpunkt zum Thema Fixed Income. Naki Nartey, Emerging Markets Product Strategist bei PIMCO, spricht über Schwellenländeranleihen in einem veränderten Umfeld. Stéphane Lago, Head of Business Strategy and Investment Specialists Fixed Income bei BNP Paribas Asset Management, begründet, weshalb Fixed Income aus eigener Kraft attraktiv ist. Ronald van Steenweghen, Senior Fixed Income Fund Manager bei DPAM, zeigt, wie sich grüne Anleihen ohne Renditeverzicht ins Portfolio integrieren lassen. Im anschliessenden Panel treffen die Referierenden auf Vertreter von Pensionskassen.
Im Panel zu verantwortungsvollem Investieren über alle Anlageklassen hinweg diskutieren Stefan Beiner (c-alm), Sasha Cisar (Nest Sammelstiftung) und Sabine Döbeli, CEO von Swiss Sustainable Finance.
Christoph Bianchet, CIO der Suva, stellt danach in einem Use Case vor, wie der Unfallversicherer alternative Anlagen einsetzt. Um Venture Capital für institutionelle Investoren geht es im Gespräch mit Thomas Heimann (Swiss Private Equity & Corporate Finance Association SECA), Dario My (DTNS / Pensionskasse Thurgau) und Michael Zuppiger (Anlagestiftung Winterthur AWI).
Den Abschluss macht ein Fireside Chat mit Christel Rendu de Lint, Co-CEO von Vontobel, zum Thema «Portfolios for a Changed World». Danach folgt ein Apéro.
Das Symposium ist auf rund 100 Personen ausgelegt, die Teilnahme erfolgt auf Bewerbung. Zugelassen werden in erster Linie Vertreterinnen und Vertreter der Buy-Side, Dienstleister nehmen nur als Partner teil. Zu den Partnern gehört BNP Paribas Asset Management, DPAM, DWS, KKR und PIMCO.
Programm und Anmeldung: swiss-institutional.com/events/symposium-2026
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