14.09.2026, 07:44 Uhr
Ein Essay des Anthropic-Chefs hat am Wochenende gereicht, um die Nervosität an den Finanzmärkten rund um Künstliche Intelligenz sichtbar zu machen. Dario Amodei fordert ein langsameres Tempo bei der...
Nachdem die US-Notenbank am
vergangenen Mittwoch die Gelddruckpresse wieder angeworfen hat, schwächte das
einerseits den Dollar und gab andererseits Aktien und Rohstoffwerten
Auftrieb.
gut laufende Rohstoffmarkt legte nochmals einen Gang zu", fasst Ole S. Hansen,
Rohstoffexperte der Saxo Bank, die Geschehnisse zusammen. Der CRB-Rohstoffindex
stieg in der vergangenen Woche um 4 Prozent, und auch Rohöl steuert wieder auf
90 Dollar pro Barrel zu." Grund hierfür sei neben dem schwachen Dollar auch die
Preisbandanpassung der saudischen Ölminister von 80 auf 90 US-Dollar.
Erdgas hat erneut eine schlechte
Woche hinter sich: "Die Lagerbestände sind zurzeit überraschend hoch, und es
mangelt schlichtweg an guten Nachrichten. Die einzigen Käufe gibt es derzeit von
Long-Only-Indexprodukten und ETFs", erklärt Hansen.
"Gold erreichte am vergangenen
Freitag einen neuen Höchststand. Auch Silber stieg auf ein 30-Jahres-Hoch", so
der Saxo Bank Experte. "Die Kombination aus schwachem Dollar und erhöhter
Inflationserwartung trieben Investoren zum Kauf. Auch spekulative
Long-Positionen von ETFs und Futures nahmen daraufhin zu", so Hansen
abschliessend.
Agrarrohstoffe im
Einzelnen:
Den kompletten Kommentar von Ole S. Hansen auf
Englisch finden Sie hier als PDF-Download. (cl)