RepRisk macht ESG-Datenmethodik öffentlich

Konsistente Daten sind zur Beurteilung von ESG-Kriterien und -Risiken elementar. (Bild: Shutterstock.com/Metamorworks)
Konsistente Daten sind zur Beurteilung von ESG-Kriterien und -Risiken elementar. (Bild: Shutterstock.com/Metamorworks)

RepRisk, weltweit grösstes ESG-Data-Science-Unternehmen, macht seine ESG-Datenmethodik öffentlich zugänglich. Darüber hinaus bietet es mit den öffentlichen Jupyter-Notebooks einen online-Zugriff auf Algorithmen, Beispieldatensätze und den Python-Code, womit ESG-Scores und -Portfolios gebildet werden können.

29.11.2021, 10:23 Uhr

Redaktion: hf

Die Nachfrage nach konsistenten, aussagekräftigen ESG-Daten nimmt im Sog des Nachhaltigkeitsbooms in der Finanzwirtschaft stark zu. Glaubwürdige Daten sind dabei für das Erkennen und Bewerten langfristiger ESG-Risiken von Unternehmen, Infrastrukturprojekten und anderen Investitionen zentral.

Die Schweizer Firma RepRisk ist nach eigenen Angaben das einzige ESG-DataTech-Unternehmen weltweit, das dafür einen "Outside-in"-Ansatz anwendet. Das heisst, ESG-Risiken von Unternehmen werden ausschliesslich auf der Grundlage von Informationen aus öffentlichen Quellen bewertet.

Diese Informationen bietet RepRisk Banken, Investoren, Versicherungen und Nicht-Finanzunternehmen an. Für die Datenanalyse nutzt der Anbieter künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen und verknüpft diese mit menschlicher Intelligenz.

"Die Veröffentlichung unserer Datenalgorithmen und Methodik ist ein bedeutender Schritt für die Verbesserung der Transparenz im Bereich ESG und für RepRisk", sagt CEO Philipp Aeby. Man sei bisher weltweit der einzige ESG-Datenanbieter, der dies biete.

Der öffentliche Zugang zu Datenalgorithmen und Methodik läuft über die Webseite von RepRisk. Das interessierte Publikum habe so die Möglichkeit, fundiertere Entscheidungen unter Berücksichtigung von ESG-Kriterien zu treffen. "Als Pionier der ESG-Datenbranche sind wir überzeugt, dass transparente und qualitativ hochwertige ESG-Datensätze ein zentraler Mehrwert für nachhaltige ESG-Entscheidungen darstellen", erklärt Philipp Aeby.

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