18.09.2026, 05:57 Uhr
Die vergangene Woche markiert einen Wendepunkt in der globalen Geldpolitik: Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen haben Fed, Bank of Japan und EZB im selben Monat gleichzeitig die Zinsen angehoben. Was als...
Raiffeisen Schweiz will laut ihrem Chef Gabriel Brenna das Anlage- und Vorsorgegeschäft ausbauen. «Wir müssen einen Gang höher schalten», so der Raiffeisen-Chef in einem Interview mit CH Media vom Montag.
Die Bank habe in den vergangenen 20 Jahren auf das Hypothekargeschäft fokussiert. Dieses reiche jedoch nicht mehr aus, um den ursprünglichen Auftrag der Bank - das finanzielle Wohl der lokalen Bevölkerung zu fördern - zu erfüllen, sagte der Raiffeisen-Chef. Vergangenes Jahr baute Raiffeisen den Marktanteil im Hypothekargeschäft auf 18,4 Prozent aus. Die Gruppe ist die Nummer zwei in dem Geschäft hinter der UBS.
Die Schweizer Bevölkerung werde vermögender und älter, sagte Brenna. Die Themen Vermögensplanung und Vorsorge würden deshalb an Bedeutung gewinnen. Viele vermögende Kundinnen und Kunden hätten ihr Depot heute aber bei einer anderen Bank. «Das wollen wir ändern», kündigte der Bankenchef an.
Vor einigen Jahren habe die Raiffeisen damit begonnen, gezielt in die Vermögensverwaltung zu investieren. Vergangenes Jahr wuchs ihr Vorsorge- und Anlagegeschäft. Das Depotvolumen nahm um 7,8 Milliarden auf knapp 60 Milliarden Franken zu. Haupttreiber des Wachstums war dabei ein Anstieg bei den Vermögensverwaltungsmandaten.