25.08.2026, 07:53 Uhr
Der Kryptomarkt hat eine der stärksten Wochen seit Jahren hinter sich – und der Schwung hält an. Bitcoin ist von rund 62'800 US-Dollar vor einer Woche auf zuletzt gegen 79'000 US-Dollar gestiegen und markierte...
Anlässlich des G20 Gipfels in Seoul Ende dieser Woche wirft John Hardy, Währungsspezialist bei der Saxo Bank, die Frage auf, ob die Welt erneut einen gemeinsamen Goldstandard ansteuert. Fest steht seiner Meinung nach, dass eine global umfassend abgestimmte Wirtschaftspolitik Utopie bleiben wird.
„Es wird kein Bretton Woods III geben, denn die Welt ist heute eine ganz andere. Weder befinden wir uns am Ende des Zweiten Weltkriegs noch in der Phase klarer US-amerikanischer Hegemonie wie Mitte der 1980er Jahre. Heute gibt es viele Machtzentren“, so Hardy.
Stattdessen verweist John Hardy auf Weltbankpräsident Robert Zoellick. Dieser plädiert dafür, Gold als einen internationalen Referenzwert zu sehen, der die Markterwartungen hinsichtlich Inflation, Deflation und zukünftiger Währungsentwicklungen widerspiegelt. Außerdem nutze der Markt Gold schon als Vermögenswert.
Der Saxo Bank Experte erklärt weiter: „Der US-Dollar verliert an Bedeutung, und auch der Euro ist keine ernst zu nehmende Alternative. Das Vertrauen in Papierwährungen geht insgesamt verloren. Somit deutet einiges darauf hin, dass sich die Welt tatsächlich einem Goldstandard nähert.“
Den vollständigen Kommentar von John Hardy finden Sie hier.