02.03.2026, 17:56 Uhr
Der Versicherer Zurich hat offiziell sein Angebot für die Übernahme des britischen Spezialversicherers Beazley abgegeben. An den bisherigen Angebotsbedingungen ändere sich nichts, wie einer Mitteilung von Zurich...
Der auf Schweizer Wohnimmobilien ausserhalb der grossen Zentren spezialisierte Immofonds suburban hat 2025 ein starkes Geschäftsjahr hingelegt. Die Fondsleitung erhöht die Ausschüttung um gut 15 Prozent auf CHF 3.00 pro Anteil – und plant bereits die nächste Wachstumsrunde.
Die Strategie, gezielt in Wohnliegenschaften in Schweizer Wachstumsregionen abseits der Hochpreiszentren zu investieren, trägt Früchte. Die Mietzinseinnahmen kletterten im vergangenen Geschäftsjahr um 17,4 Prozent auf 4,3 Millionen Franken, der Nettoertrag legte gar um ein Drittel auf 2,7 Millionen Franken zu. Unter dem Strich resultierte ein Gesamterfolg von CHF 4,9 Mio. – ein Plus von fast 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Getrieben wurde das Ergebnis massgeblich durch den konsequenten Ausbau des Portfolios. Vier Liegenschaften kamen 2025 hinzu, womit der Bestand auf dreizehn Objekte mit einem Marktwert von 133,7 Millionen Franken anwuchs. Finanziert wurde die Expansion unter anderem durch eine Kapitalerhöhung im Mai 2025, die dem Fonds 14,5 Millionen Franken an frischem Kapital einbrachte. Die Zahl der umlaufenden Anteile stieg dadurch von rund 672'000 auf knapp 807'000.
Die Kehrseite des Wachstums: Die Fremdfinanzierungsquote erhöhte sich spürbar von 25,0 auf 31,7 Prozent. Immerhin gelang es der Fondsleitung, die durchschnittliche Verzinsung des Fremdkapitals von 1,58 auf 1,29 Prozent zu senken. Die Kostenquote TERREF(GAV) blieb mit 0,65 Prozent praktisch stabil.
Für die Anleger springt eine um 40 Rappen höhere Ausschüttung von CHF 3.00 pro Anteil heraus, was einer Ausschüttungsrendite von 2,7 Prozent entspricht. Die Anlagerendite erreichte 6,1 Prozent nach 5,3 Prozent im Vorjahr. Der Inventarwert pro Anteil stieg moderat auf 111,35 Franken.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt der Fonds Akzente: Bei der erstmaligen Teilnahme am internationalen Benchmark GRESB erzielte der Immofonds suburban 83 Punkte und eine Drei-Sterne-Bewertung. Für 2026 ist der Anschluss mehrerer Liegenschaften an das Fernwärmenetz geplant.
Die Fondsleitung blickt zuversichtlich nach vorne. Für das zweite Quartal 2026 ist bereits eine weitere Kapitalerhöhung über rund 30 Millionen Franken geplant. angekündigt. Die Akquisitionspipeline sei mit strategiekonformen Objekten gefüllt, heisst es. «Mit den Mitteln aus der Kapitalerhöhung können wir das Portfolio erweitern und für die Anleger Mehrwert schaffen», sagt Geschäftsführerin Gabriela Theus. Aufgrund der 2025 getätigten Zukäufe rechnet sie für das laufende Jahr mit deutlich höheren Erträgen.
Rückenwind liefert das Marktumfeld: Anhaltend hohe Zuwanderung bei gleichzeitig geringer Bautätigkeit sorgt in der Schweiz weiterhin für Wohnungsknappheit – ein struktureller Vorteil für Investoren im Wohnsegment.