08.01.2026, 10:45 Uhr
Die Inflation in der Schweiz ist im Gesamtjahr 2025 auf den tiefsten Stand seit 2020 gefallen. Im Jahresdurchschnitt blieb sie knapp im positiven Bereich, einzig im Mai war sie kurz in den deflationären Bereich...
Hindenburg Research lässt bei Temenos nicht locker. Der Leerverkäufer fühlt sich vielmehr von den Prüfungsergebnissen bei der Softwareschmiede zumindest in Teilen der Anschuldigungen bestärkt. Man prüfe die eigenen rechtlichen Möglichkeiten, erklärte nun das Researchhaus.
Hindenburg Research hatte Temenos Mitte Februar beschuldigt, Verträge rückzudatieren und Umsätze zu schönen. Die Aktien der Genfer gingen in der Folge auf Talfahrt. Externe Prüfer sagten nun letzten Montag: An den Vorwürfen ist nichts dran.
Hindenburg Research lässt die Aussagen des Untersuchungsberichts nicht unkommentiert stehen. Laut einer Stellungnahme deuten die Untersuchungsergebnisse «auf eine stillschweigende Bestätigung von Manipulationen in der Rechnungslegung und von Verstössen gegen die Offenlegungspflicht bei Temenos» hin.
Gespickt sei das Ganze mit «Anwaltssprache und Gaslighting», hiess es in dem mittlerweile auf der eigenen Homepage aufgeschalteten Statement.
Darüber hinaus will Hindenburg Research die im Untersuchungsbericht erhobenen Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen. Am Montag war die Rede davon, Hindenburg Research habe «vorsätzlich Fakten falsch interpretiert und falsch dargestellt».