19.03.2026, 08:06 Uhr
Die Onlinebank Swissquote hat im Geschäftsjahr 2025 sowohl den Ertrag wie auch den Gewinn erneut deutlich gesteigert. Dabei profitierte das Finanzinstitut auch von einem positiven Sondereffekt aus der Neubewertung...
Der an der SIX Swiss Exchange kotierte Helvetica Swiss Commercial Fund (HSC Fund) hat das Geschäftsjahr 2025 mit soliden Ergebnissen abgeschlossen. Der Fonds steigerte seinen Vermietungsstand auf ein Rekordhoch seit der Lancierung und übertraf erneut seinen Vergleichsindex.
Die Anlagerendite lag bei 6,57 Prozent, getragen von stabilen operativen Erträgen und einer positiven Wertentwicklung des Portfolios. Der Nettoertrag von 5,87 Franken pro Anteil ermöglicht eine unveränderte Ausschüttung von 5,35 Franken pro Anteil, was einer Dividendenrendite von rund 5 Prozent entspricht. Die Ausschüttungsquote beläuft sich auf rund 91 Prozent.
Operativ zeigte sich der Fonds ebenfalls stark: Dank 44 Neu und Wiedervermietungen stieg der Vermietungsstand auf 95,7 Prozent. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge, der sogenannte WAULT, verlängerte sich auf 4.7 Jahre. Mit einer Gesamtperformance von 12,4 Prozent liess der HSC Fund den Benchmark SWIIT Index mit 10,6 Prozent erneut hinter sich.
Ein zentrales Ereignis des Geschäftsjahres war die Vereinigung mit dem Helvetica Swiss Opportunity Fund (HSO Fund), die im Juni 2025 abgeschlossen wurde. Im Zuge der Transaktion wurden rund 1,13 Millionen neue Anteile ausgegeben; die Gesamtzahl der umlaufenden Anteile erhöhte sich damit auf 4,74 Millionen. Das kombinierte Portfolio umfasst nun 38 Liegenschaften, der Verkehrswert stieg von 613,8 Millionen auf 773,1 Millionen Franken.
Auf der Finanzierungsseite konnte der Fonds seine Struktur weiter optimieren. Der durchschnittliche Zinssatz der Fremdfinanzierung sank auf 1,03 Prozent, während die Restlaufzeit auf 2,6 Jahre ausgedehnt wurde. Der Anteil langfristiger Finanzierungen erhöhte sich deutlich von 24 auf 47 Prozent.
Trotz seiner soliden Kennzahlen wird der HSC Fund aktuell leicht unter dem Nettoinventarwert gehandelt, mit einem Disagio von 4,52 Prozent. Die Fondsleitung sieht darin ein attraktives Einstiegsniveau, zumal die Dividendenrendite von rund 5 Prozent deutlich über jene vieler anderer kotierter Schweizer Immobilienfonds liegt, die derzeit mit teils erheblichen Agios bewertet sind.
Für die Zukunft plant der HSC Fund, seine Wachstumsstrategie selektiv fortzusetzen. Neben stabilen Kernobjekten sollen vermehrt Liegenschaften mit erkennbarem Wertsteigerungspotenzial geprüft werden. Erste Schritte wurden bereits 2025 unternommen, unter anderem mit dem Kauf eines Objekts in Wil im Kanton Zürich sowie einem Arrondierungskauf, der rund 2'000 Quadratmeter zusätzliche Mietfläche schaffen soll.