AXA Real Estate Fund Switzerland überzeugt mit Halbjahresergebnis

AXA Real Estate Fund Switzerland meldet positive Resultate (Bild: Axa)
AXA Real Estate Fund Switzerland meldet positive Resultate (Bild: Axa)

Der grösste NAV-basierte Immobilienfonds für Schweizer Vorsorgeeinrichtungen hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 eine Anlagerendite von 3,17 Prozent erzielt und damit den Branchen-Benchmark um 85 Basispunkte übertroffen. Das Portfolio wuchs auf 5,27 Milliarden Franken. Ein verlängerter Grossmietvertrag mit der Universität Zürich und vier Sterne im GRESB-Rating zählen zu den Highlights.

28.05.2026, 11:00 Uhr
Asset Management

Redaktion: asc

Der AXA Real Estate Fund Switzerland baut laut eigenen Angaben seine führende Stellung im Segment der Immobilienanlagen für Schweizer Vorsorgeeinrichtungen weiter aus. Wie die Fondsleitung mitteilt, ist das Anlageportfolio des auf Wohnimmobilien in der ganzen Schweiz fokussierten Fonds im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 um 3,53 Prozent gewachsen und wies per 31. März 2026 einen Marktwert von 5,27 Milliarden Franken aus. Die Anlagerendite lag bei 3,17 Prozent und übertraf den Benchmark KGAST Immo-Index Gemischt damit um 85 Basispunkte.

Selektive Transaktionen stärken das Portfolio

Seit Geschäftsjahresbeginn wurde das Portfolio strategiekonform konsolidiert. Auf der Akquisitionsseite kamen drei Liegenschaften in Dagmersellen (LU), Luzern und Dietikon (ZH) hinzu, das Gesamtvolumen der Zukäufe beläuft sich auf 73 Millionen Franken. Im Gegenzug trennte sich der Fonds von zwei kleineren Wohnliegenschaften in Felsberg (GR) und Beromünster (LU). Ziel der Bewirtschaftung sei es, Ertragskraft und Resilienz zu stärken und eine stabile Anlage- und Ausschüttungsrendite für die Anlegerinnen und Anleger zu erwirtschaften, heisst es in der Mitteilung.

Zu den Highlights der ersten Geschäftsjahreshälfte zählen mehrere bedeutende Vermietungserfolge. Im Herzen des neuen UZH-Campus in Zürich-Oerlikon wird die Büroimmobilie an der Andreasstrasse 15 erneuert und für die Universität Zürich ausgebaut. Die Hochschule hat ihren Mietvertrag bis 2046 verlängert – ein langfristiger Anker für die Ertragsbasis des Fonds.

Weitere Erfolge meldet die Fondsleitung im Zürcher Kreis 2, wo die Liegenschaft an der Tödistrasse 7 in unmittelbarer Nähe zum Seebecken vollvermietet ist, sowie in Biel: An der Nidaugasse 15 werden die Verkaufsflächen erweitert und der Mietvertrag bis 2038 verlängert. In Rickenbach (TG) wird die Liegenschaft an der Breitestrasse neu als Multi-Tenant-Objekt positioniert.

Mieterbeziehungen konstant gepflegt

Die Strategie der konstanten Pflege positiver Mieterbeziehungen trage massgeblich zum Erfolg bei, betont die Fondsleitung. Diese aktive Herangehensweise mit langfristiger Perspektive sei ein wichtiger Bestandteil der Gesamtstrategie und sichere künftige Erträge.

Auch im Nachhaltigkeitsbereich kann der Fonds Fortschritte vorweisen. Verfolgt wird ein klar definierter ESG-Integrations- und Klima-Ausrichtungsansatz mit dem Ziel, das Immobilien-Portfolio bis 2050 zu dekarbonisieren. Die kontinuierliche Modernisierung des Bestands trägt dazu bei. Im Berichtsjahr verbesserte der Fonds sein Scoring im Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) auf 89 Punkte und wurde im Oktober 2025 mit vier von fünf möglichen Sternen in der Kategorie «Standing Investment» ausgezeichnet.

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