08.02.2026, 11:15 Uhr
Hedgefonds haben im Januar eine beeindruckende Performance hingelegt und dabei von den turbulenten Marktbedingungen profitiert. Getrieben von starken Gewinnen bei Macro- und Equity-Hedge-Fonds legte der HFRI Fund...
Der Höhenflug von Gold kennt derzeit kein Halten. Und somit war es nur eine Frage der Zeit, bis die nächste gewichtige Marke fiel. Nun hat die Feinunze erstmals die Schwelle von 5000 Dollar überschritten.
Am frühen Montagmorgen kostete die Feinunze 5064 US-Dollar, das neue Rekordhoch liegt gar bei 5091 Dollar. Dies entspricht einem Kilopreis von 127'000 Franken.
Seit Monaten geht der Preis quasi ungebremst nach oben. Allein 2025 erzielte der Goldpreis ein Plus von rund 65 Prozent und damit so viel wie zuletzt 1979. Seit Jahresbeginn stehen zudem schon wieder Gewinne von 17 Prozent zu Buche.
Aktuell sind es insbesondere die geopolitischen Risiken, die Anleger in den sicheren Hafen Gold treiben. Allen voran der von den USA losgetretene Zank um Grönland und die Ambitionen von Donald Trump treiben Politikern und Investoren weltweit Sorgenfalten auf die Stirn. Permanent neue Zoll-Drohungen und damit ein erneutes Aufflammen der Handelsstreitigkeiten sorgen für starke Nachfrage beim Edelmetall.
Auch wenn es in der vergangenen Woche zu einer relativen Beruhigung am WEF in Davos kam, da Donald Trump seine Drohungen mit neuen Zöllen zurücknahm, hat dies den Anstieg des Goldpreises nicht gestoppt. Vielmehr reagieren die Kurse weiterhin empfindlich auf geopolitische Entwicklungen in der Ukraine, im Gazastreifen oder im Iran.