25.02.2026, 13:38 Uhr
Was Ende 2024 noch als triumphale Rückkehr der amerikanischen Wirtschaftsdominanz gefeiert wurde, hat sich in weniger als einem Jahr in sein Gegenteil gewandelt. Was ist mit dem Trump Trade passiert? Gibt es bereits...
Die Erwartungen für die Schweizer Wirtschaft haben sich im Februar gemäss dem KOF-Konjunkturbarometer wieder aufgehellt. Damit festigten sich die positiven Aussichten.
So stieg das Barometer um 0,9 Punkte auf 104,2 Zähler, wie das KOF Institut der ETH Zürich am Freitag mitteilte. Nach leichtem Rückgang zu Jahresbeginn setze es damit die Aufwärtsentwicklungen der vorhergehenden Monate fort und bleibe über dem mittelfristigen Durchschnittswert, heisst es in dem Communiqué weiter.
Damit liegt es auch klar über den von der Nachrichtenagentur AWP erhobenen Schätzungen, die im Bereich von 102,5 bis 103,1 Punkten lagen.
Dabei hätten sich die Indikatoren der Konsumnachfrage wie auch der Auslandsnachfrage positiv entwickelt. Dagegen hätten vor allem die Indikatoren des Verarbeitenden Gewerbes zurückstecken müssen.
Innerhalb des Produzierenden Gewerbes (Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe) wiederum standen laut dem KOF vor allem die Indikatoren der Vorproduktehaltung sowie der allgemeinen Geschäftslage unter Druck. Positive Aussichten bei den Indikatoren für die Beschäftigung sowie der Exportwirtschaft federten diese allerdings ab.
Derweil entwickelte sich die Mehrheit der Indikatoren des Verarbeitenden Gewerbes negativ. Insbesondere die Indikatoren des Metallbereiches sowie des Bereiches der Papier- und Druckerzeugnisse mussten zurückstecken. Dagegen verbesserten sich die Indikatoren der Elektroindustrie sowie der Textilindustrie.
Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein sogenannter vorlaufender Sammelindikator. Es basiert auf einer Vielzahl von Indikatoren und soll anzeigen, wie sich die Schweizer Konjunktur in der nahen Zukunft entwickeln dürfte.