30.09.2026, 07:43 Uhr
Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen ist auf den höchsten Stand seit 2002 gestiegen, jene der 10-jährigen auf ein 19-Jahres-Hoch. Für Schweizer Investoren wirkt die Zinsdifferenz verlockend – doch Franken,...
Die Löhne in der Schweiz steigen in diesem Jahr etwas stärker als zunächst angenommen. Mit der Teuerung können sie aber voraussichtlich weiterhin nicht ganz mithalten.
Die Nominallöhne dürften im laufenden Jahr laut der zweiten Schätzung des Bundesamtes für Statistik (BFS) um 1,1 Prozent steigen, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei der ersten Schätzung im Frühjahr war noch von einem Anstieg um 0,6 Prozent ausgegangen worden. Das BFS schätzt die Nominallohnentwicklung quartalsweise. Der Wert basiert auf kumulierten Lohndaten und kann sich bei der nächsten Schätzung noch ändern.
Bei den Arbeitnehmenden könnten die Lohnzuwächse somit durch die Inflation weiterhin teilweise aufgefressen werden. Die meisten Prognostiker rechnen derzeit für das Gesamtjahr mit einer Inflationsrate von rund 1,3 Prozent.
Im Jahr 2023 sind die Nominallöhne laut den Berechnungen des Bundesamts für Statistik (BFS) um durchschnittlich 1,7 Prozent gestiegen. Unter Einbezug einer durchschnittlichen Jahresteuerung von +2,1 Prozent gingen die Reallöhne im Durchschnitt aber um 0,4 Prozent zurück. 2022 stiegen die Löhne gemäss BFS nominal um 0,9 Prozent und sanken real um 1,9 Prozent.