22.11.2024, 08:36 Uhr
Von Juli bis September legte das Bruttoinlandsprodukt zum Vorquartal um 0,1 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in einer zweiten Schätzung mitteilte. Ende Oktober hatte die Behörde anhand vorläufiger Daten...
In der Euro-Zone sank der Einkaufsmanagerindex von S&P Global um 1,4 auf 43,4 Punkte und blieb damit den zwölften Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.
In allen vier grossen Euro-Staaten – also neben Deutschland auch Frankreich, Italien und Spanien – zeigt der Einkaufsmanagerindex eine Schrumpfung. «Gemessen an den Auftragseingängen ist die Nachfrageschwäche in Deutschland am ausgeprägtesten», heisst es in einer Mitteilung von S&P Global. Es folgten Italien und Frankreich.
Der Einkaufsmanagerindex für den Euro-Raum liegt damit aktuell auf dem tiefsten Wert seit Mai 2020. Beschleunigt hat sich der Produktionsrückgang sowohl im Konsum-, als auch im Investitions- und Vorleistungsgüterbereich. Ausschlaggebend hierfür war die hartnäckige Nachfrageschwäche; so wies der Gesamtauftragseingang im Juni das höchste Minus seit acht Monaten aus.
Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie sank gleich um 2,6 auf 40,6 Punkte. «Die schlechtere Performance geht in erster Linie auf den anhaltenden Rückgang der Neuaufträge in der gesamten Branche zurück», hiess es. Dadurch wurde die Produktion den zweiten Monat in Folge gedrosselt, zumal auch die Auftragspolster dünner werden.