08.01.2026, 10:45 Uhr
Die Inflation in der Schweiz ist im Gesamtjahr 2025 auf den tiefsten Stand seit 2020 gefallen. Im Jahresdurchschnitt blieb sie knapp im positiven Bereich, einzig im Mai war sie kurz in den deflationären Bereich...
Billigere Energie und langsamer steigende Preise für Lebensmittel haben die Inflation in Deutschland im Oktober etwas gedämpft. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um durchschnittlich 2,3 Prozent. Im September wurde mit 2,4 Prozent ein Jahreshöchststand erreicht.
«Nach zwei Anstiegen in Folge ging die Inflationsrate im Oktober wieder leicht zurück», sagte die Präsidentin des Bundesamtes, Ruth Brand. «Inflationstreibend wirkten dabei die weiterhin überdurchschnittlich steigenden Preise für Dienstleistungen.» Diese verteuerten sich zuletzt um 3,5 Prozent, nach 3,4 Prozent im September. Teurer wurden hier vor allem die Personenbeförderung (+11,4 Prozent), Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+8,0 Prozent), stationäre Gesundheitsdienstleistungen (+6,5 Prozent), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,3 Prozent) sowie Pauschalreisen (+5,1 Prozent).
Entlastet wurden die Verbraucher durch billigere Energie: Dafür mussten 0,9 Prozent weniger bezahlt werden als ein Jahr zuvor. Im September war das Minus mit 0,7 Prozent kleiner ausgefallen. Billiger wurden leichtes Heizöl (minus 6,0 Prozent), Strom (minus 1,4 Prozent) und Fernwärme (minus 1,0 Prozent). Teurer wurden Erdgas (+0,9 Prozent) sowie Brennholz, Holzpellets oder andere Brennstoffe (+2,5 Prozent) und Kraftstoffe (+0,4 Prozent).
Die Preise für Nahrungsmittel zogen um 1,3 Prozent an, nach 2,1 Prozent im September. Olivenöl verbilligte sich um 22,7 Prozent, Butter um 16,0 Prozent. Günstiger wurden Gemüse (minus 4,0 Prozent), darunter Kartoffeln (minus 12,6 Prozent). Einige andere Nahrungsmittel waren spürbar teurer als ein Jahr zuvor, darunter Schokolade (+21,8 Prozent). Auch für Fleisch und Fleischwaren (+4,3 Prozent) sowie Obst (+3,1 Prozent) fiel die Preiserhöhung deutlich aus.