19.06.2026, 09:53 Uhr
Der Münchner Asset Manager lanciert ab Sommer 2026 fünf «Smart Active ETFs» in Europa – darunter in der Schweiz. Der späte Markteinstieg folgt einer bewussten Strategie: keine Kannibalisierung des bestehenden...
Gemäss einer Studie von Morningstar fahren Privatanleger bei den Kosten mit ETFs besser als mit Indexfonds. Für Institutionelle es eher umgekehrt, allerdings mangelt es an Produktevielfalt.
Insgesamt hat Morningstar die Kosten von 417 Indexfonds und 1271 ETFs/ETCs (im folgenden ETPs bezeichnet) über alle Anlageklassen hinweg analysiert. Sowohl bei den Aktien als auch bei den Anleihen sind ETPs im Durchschnitt billiger als die Indexfonds für Privatinvestoren. Die institutionellen Anlageklassen bei Indexfonds sind hingegen im Schnitt günstiger zu haben. Während Aktien-ETPs volumengewichtet im Schnitt 0,39% p.a. kosten, schlagen Indexfonds für Privatinvestoren mit 0,73% p.a. zu Buche. Investoren in institutionelle Anlageklassen müssen hingegen im Schnitt nur 0,32% p.a. berappen.
Obwohl die institutionellen Anlageklassen bei Indexfonds im Schnitt günstiger sind, mangelt es hier meist an der Produktvielfalt. ETP-Anbieter bieten fast viermal so viele Produkte an als Indexfonds für institutionelle Anleger. Dies wird insbesondere bei Rohstoffen deutlich. Abgesehen von ein paar breit diversifizierten Produkten, gibt es bei Indexfonds kaum Auswahl.
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