LUKB bleibt nach neun Monaten auf Rekordkurs

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) meldet positive Resultate und verbreitet Optimismus fürs gesamte Jahr (Bild: Shutterstock)
Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) meldet positive Resultate und verbreitet Optimismus fürs gesamte Jahr (Bild: Shutterstock)

Die Luzerner Kantonalbank hat in den ersten neun Monaten in allen Ertragspfeilern zugelegt und mehr verdient. Für das Gesamtjahr wird die Bank nach der bereits im Sommer erhöhten Prognose noch etwas optimistischer.

30.10.2026, 07:25 Uhr
Banken

Redaktion: AWP

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Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat die Einnahmen in den ersten neun Monaten gesteigert und mehr verdient. Damit bleibt die Bank auf Rekordkurs. Nach einer im Sommer erhöhten Prognose für das Gesamtjahr 2026 wird die LUKB nun noch etwas optimistischer.

Von Januar bis September stieg der Geschäftserfolg, der bei Banken als Mass für die operative Leistung gilt, um 8,5 Prozent auf 273,8 Millionen Franken. Der Konzerngewinn rückte um 8,7 Prozent auf 223,3 Millionen Franken vor, wie die LUKB am Freitag mitteilte.

Zuwachs in allen Ertragspfeilern

Die Bank hat in allen Ertragspfeilern zugelegt. Der Netto-Erfolg aus dem zentralen Zinsengeschäft etwa stieg um 4,3 Prozent auf 361,0 Millionen Franken. Da das Nullzinsumfeld wenig Ertragschancen biete, betreibe die LUKB ein aktives Zinsmanagement.

Noch deutlicher wuchs das zinsunabhängige Geschäft. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 12,8 Prozent auf 118,4 Millionen Franken – primär dank dem Wertschriften- und Anlagegeschäft. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft stieg um 13 Prozent auf 63,1 Millionen Franken.

Der gesamte Geschäftsertrag legte um 7,7 Prozent auf 555,8 Millionen Franken zu.

Tiefes Kosten-Ertrags-Verhältnis

Der Geschäftsaufwand stieg nach neun Monaten um 6,6 Prozent, der Personalaufwand wuchs dabei um 6,9 Prozent. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis war mit 45,5 Prozent auf einem weiterhin tiefen Niveau.

Das Mandatsvolumen in der Vermögensverwaltung betrug zum Stichtag 18,53 Milliarden Franken, nach 16,84 Milliarden Franken per Ende 2025. Performancebereinigt sei es um 1,03 Milliarden Franken gewachsen – womit das Jahresziel von über 1,2 Milliarden Franken in Reichweite liege.

Gewinn im oberen Drittel der Zielbandbreite erwartet

Alle finanziellen Zielgrössen befinden sich in Griffnähe, stellt die LUKB fest. Daher werde der Konzerngewinn voraussichtlich im oberen Drittel der im August 2026 erhöhten Zielbandbreite von 305 bis 320 Millionen Franken zu liegen kommen.

Es freue ihn sehr, die Bank «in diesem hervorragenden Zustand bald in neue Hände legen zu dürfen», erklärte der Ende Jahr scheidende CEO Daniel Salzmann im Communiqué.

Anfang 2027 übernimmt Stefan Studer das Zepter, der heute das Privat- und Gewerbekundengeschäft leitet. Das freiwerdende Departement werde nun interimistisch von René Arnold geleitet, erklärte die LUKB.

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