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«Warum Ressourceneffizienz die Gastronomie prägen kann»

Middleby hilft unter anderem Ressourcen im Restaurant zu sparen. (Bild pd)
Middleby hilft unter anderem Ressourcen im Restaurant zu sparen. (Bild pd)

Die globale Gastronomiebranche, konfrontiert mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und steigenden Energiekosten, wendet sich zunehmend innovativen Technologien zu. «Unternehmen wie Middleby führen mit ressourceneffizienten Lösungen den Weg in eine umweltschonendere und kosteneffizientere Zukunft der Gastronomie», heisst es bei Nordea Asset Management.

21.02.2024, 14:52 Uhr
Aktien | Nachhaltigkeit

Redaktion: sw

Die globale Gastronomiebranche steht demnach an einem Scheideweg. Aktuell erwirtschaftet der Sektor einen Umsatz von 2,3 Billionen US-Dollar, und soll laut Nordea bis 2030 eine Grösse von mehr als 5 Billionen US-Dollar erreichen. Im Durchschnitt dürfte er jährlich also um knapp 11 Prozent wachsen. Doch wirtschaftliche Turbulenzen, sich verändernde Verbrauchererwartungen und der Klimawandel drückten auf die Margen der Gastronomen.

Dazu kommen steigende Energieausgaben: Restaurants verbrauchten pro Quadratmeter dreimal mehr Energie als andere Gewerbebetriebe. Daher griffen Restaurantbesitzer zunehmend auf nachhaltige Küchenlösungen zurück.

Nachhaltige Technologie für die Gastronomie

Middleby, ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung fortschrittlicher Lösungen für gewerbliche, private und industrielle Gastronomie, geht diese Probleme direkt an. Mit mehr als 120 Marken in drei sich ergänzenden Geschäftssegmenten entwickelt, produziert und vermarktet Middleby seine Lösungen weltweit. Mitte Dezember 2023 hatte das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 7,5 Milliarden US-Dollar.

TurboChef von Alkar ist beispielsweise ein Middleby-Produkt, das sich durch hohe Ressourceneffizienz und signifikantes Kosteneinsparungspotenzial auszeichnet. Dank seiner modularen Bauweise ist es weltweit der einzige Industrieofen, der die Flexibilität besitzt, die Erhitzung durch Mikrowellen, Heissluft und Dampf in einem Gerät zu vereinen. Im Vergleich zu herkömmlichen Standardgeräten verbraucht das Gerät 67 Prozent weniger Energie, produziert 50 Prozent weniger Abwasser und zeichnet sich durch eine 75 Prozent kürzere Kochzeit aus.

Auch die neuesten Bauvorschriften setzen neue Massstäbe in Bezug auf die Energieeffizienz und schreiben bei gewerblich genutzten Gebäuden eine Reduktion der CO2-Emissionen vor.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen erwarten die Experten von Nordea Asset Management, dass Nachhaltigkeit und Umweltschutz in den kommenden Jahren mehr denn je die Richtung der Gastronomiebranche bestimmen werden – nicht zuletzt, da Kosteneinsparungen nicht länger ignoriert werden könnten.

Optimierte Arbeitsabläufe für bessere Bilanzen

Die bei der Küchenplanung und -installation getroffenen Entscheidungen können einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Nachhaltigkeitsperformance von Restaurants haben. Middlebys Open Kitchen nutzt das Internet der Dinge, um verschiedene Komponenten gewerblicher oder institutioneller Küchen in einem cloudbasierten System zu verbinden. Die Technologie unterstützt die Steigerung der Ressourceneffizienz und die Optimierung der Arbeitsabläufe, indem es die Echtzeitdaten zum Energieverbrauch überwacht und meldet.

Durch die Implementierung der Open Kitchen-Technologie konnte die US-amerikanischen Convenience-Restaurantkette Arby von 2011 bis 2018 den Stromverbrauch um etwa 30 Prozent senken, was zu Kosteneinsparungen in Höhe von mehr als 40 Millionen US-Dollar führte.

Den Experten zufolge ist die Energieeffizienz von Gastronomiegeräten entscheidend, da sie zu den grössten Verbrauchern von Strom und Erdgas gehören. Jede Reduzierung des Energieverbrauchs kann dazu beitragen, die Gemeinkosten zu senken und die Gesamtleistung zu verbessern. Daher ist die Auswahl von Geräten wesentlich für die Nachhaltigkeit eines Restaurants.

«Das eröffnet auch für Investoren spannende Anlagegelegenheiten in einem Sektor, der oft wenig Beachtung geschenkt wird», heisst es bei Nordea.

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