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Zurich schraubt Gewinn weiter in die Höhe

Die Zürich-Gruppe vermeldet positive Resultate (Bild: ZI)
Die Zürich-Gruppe vermeldet positive Resultate (Bild: ZI)

Die Zurich-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 erneut mehr verdient. Angesichts der guten Gewinnentwicklung sollen die Aktionärinnen und Aktionäre des Versicherers in den Genuss einer höheren Dividendenausschüttung kommen. Zu Veränderungen kommt es auch im Verwaltungsrat.

19.02.2026, 08:06 Uhr
Finanzplätze | Versicherungen

Redaktion: AWP

Der Betriebsgewinn der Zurich rückte im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 8,86 Milliarden US-Dollar vor und der Reingewinn kletterte um 17 Prozent auf 6,80 Milliarden, wie der Konzern am Donnerstag bekanntgab. In beiden Fällen bedeutet das Rekord.

Damit hat die Zurich die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Die hatten im Vorfeld im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Betriebsgewinn in Höhe von 8,69 Milliarden Dollar und einem Reingewinn von 6,48 Milliarden gerechnet.

Dividende wird erhöht

Vom guten Abschneiden werden auch die Aktionäre profitieren. Ihnen schlägt der Versicherer anlässlich der Generalversammlung vom 8. April die Zahlung einer um 2 Franken auf 30 Franken je Aktie erhöhten Dividende vor.

Im 2025 profitierte Zurich, wie die Konkurrenz, von einer eher geringen Schadenlast aus Unwettern. Die Ausnahme waren die verheerenden Waldbrände in Kalifornien zu Jahresbeginn, für die Zurich 200 Millionen Dollar an Kosten veranschlagt hatte.

Positives Börsenumfeld ist spürbar

Darüber hinaus gelang es, die Preise in der Schaden- und Unfallversicherung weiter zu erhöhen und im Vorsorgegeschäft zu wachsen. Einen positiven Einfluss auf die Ergebnisentwicklung hatte überdies das freundliche Börsenumfeld.

«Das Resultat verdeutlicht, dass wir auf sehr gutem Weg sind, unsere Ziele für 2027 zu erreichen oder sogar zu übertreffen und wir bestens positioniert sind, um zukünftige Wachstumschancen zu nutzen», wird Zurich-Chef Mario Greco in der Mitteilung zitiert.

Zurich strebt eine durchschnittliche Steigerung des Gewinns je Aktie von jährlich über 9 Prozent sowie eine Kapitalrendite auf dem Betriebsgewinn von über 23 Prozent an. Letztere lag 2025 mit 26,9 Prozent bereits über dem Zielwert.

Zu Veränderungen kommt es auch im Verwaltungsrat: Zurich nominiert Mary Forrest zur Wahl in den Verwaltungsrat. Jasmin Staiblin soll als neue Vizepräsidentin die Nachfolge von Christoph Franz antreten.

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