14.11.2024, 15:34 Uhr
Sven Württemberger ist zum neuen CEO der DWS Schweiz berufen worden. Zuletzt war er als Head of Client Coverage Division Schweiz für den Vertrieb verantwortlich. Württemberger ist seit 2017 für den deutschen...
Nach den USA muss die Fondsgesellschaft DWS auch in Deutschland Millionen wegen «Greenwashing»-Vorwürfen zahlen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt verhängte ein Bussgeld von 25 Millionen Euro.
«Wir begrüssen es, dass die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gegen die DWS nunmehr abgeschlossen sind», teilte die DWS mit. «Dass unser Marketing in der Vergangenheit teilweise überschwänglich war, haben wir in den vergangenen Jahren bereits öffentlich gesagt. Wir haben die internen Dokumentations- und Kontrollprozesse bereits verbessert und werden auch weiterhin daran arbeiten, hier weitere Fortschritte zu machen.»
Auf der Suche nach Beweisen durchsuchten die deutschen Behörden mehrmals Büros der Fondsgesellschaft in Frankfurt. Die DWS hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Im Juni 2022 wurde jedoch der Chef ausgetauscht: Auf Asoka Wöhrmann folgte der Deutsche-Bank-Manager Stefan Hoops.
Nach Erkenntnissen der Frankfurter Staatsanwaltschaft war der gegenüber dem Kapitalmarkt erweckte Eindruck einer marktführenden Position der DWS Group nicht erfüllt: Marketingaussagen wie «ESG ist ein fester Bestandteil unserer DNA» hätten nicht der Realität entsprochen.
Ende September 2023 büsste die US-Börsenaufsicht die DWS «wegen Verstössen gegen Anti-Geldwäsche-Richtlinien und falsche Angaben zu ESG-Investitionen» mit insgesamt 25 Millionen Dollar.