Mit Volatilität systematisch Geld verdienen

Bild: Bantleon Bank AG
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BANTLEON SELECT VOLATILITY PLUS erschliesst zusätzliche Ertragsquellen.

19.08.2019, 15:20 Uhr

Autor: Bantleon Bank AG

Die breiten Aktienmärkte dürften in den nächsten Jahren im Durchschnitt ein niedrigeres Kurspotenzial bei zunehmender Volatilität haben. Der Grund ist ein disruptives Umfeld bei zinsbedingt hohen Bewertungen von Aktien. Deshalb ist zu erwarten, dass künftig die Summe der Optionsprämien deutlich höher ist als die allgemeine Aktienmarktperformance. Gleichzeitig dürften die Zinsen tief bleiben. In diesem Umfeld rücken alternative Investments, wie etwa Volatilitätsstrategien, zunehmend in den Fokus der Investoren, weil sie das Chance-Risiko-Profil eines Gesamtportfolios verbessern können.

Überdurchschnittliche Erträge und reduzierte Volatilität

Gute Chancen auf überdurchschnittliche Erträge bei reduzierter Volatilität bietet der Absolute-Return-Fonds BANTLEON SELECT VOLATILITY PLUS, der über den Verkauf von Put-Optionen auf liquide Aktienindizes in die wichtigsten Terminbörsen investiert. Der Fonds hat einen regelgebundenen, quantitativen Ansatz zur Vereinnahmung von Volatilitätsprämien und beschränkt sich im Gegensatz zu den meisten ähnlichen Managementansätzen nicht auf die Allokation der gängigen Blue-Chip-Indizes. Stattdessen betrachten die Fondsmanager darüber hinaus in den USA die Risikoprämien auf Indizes der mittelgrossen Unternehmen – beispielsweise Russell 2000 – und nutzen gezielt deren phasenweise Überpreisung über die Vereinnahmung höherer Prämien. Damit erschliessen sie zusätzliche attraktive Ertragsquellen und diversifizieren die Risiken des Portfolios auf weitere Aktienmärkte. Auch in seitwärts laufenden Aktienmärkten liefert der Verkauf von Put-Optionen Erträge.

Um die Liquidität von BANTLEON SELECT VOLATILITY PLUS auch in Stressphasen zu garantieren, verkaufen die Fondsmanager ausschliesslich hochliquide und börsennotierte Aktienindex-Optionen mit weniger als drei Monaten Laufzeit. Das Basisportfolio dient der Aufbewahrung von Liquidität und besteht hauptsächlich aus EUR-Kernländer-Staatsanleihen, Quasi-Staatsanleihen, Covered Bonds und Unternehmensanleihen mit hoher Qualität und kurzer Restlaufzeit (1–3 Jahre).

Konjunktur bestimmt Gesamtexposure und Indexgewicht

Die aktive Steuerung der Gewichte der Put-Optionen (Gesamtexposure und Indexgewicht) und die Auswahl der einzelnen Optionen spielt bei der Portfoliokonstruktion eine zentrale Rolle und bildet damit das Kernstück des Managementansatzes. Der aggregierte Nominalwert aller verkauften Optionen wird auf Basis selbstentwickelter Modelle, die einerseits fundamentale Komponenten und andererseits markttechnische Faktoren enthalten, zwischen 80% und 120% des Fondsvermögens gesteuert. Die fundamentale Modellkomponente klassifiziert das konjunkturelle Umfeld der einzelnen Märkte in "positive" und "negative" Marktphasen und bestimmt dadurch die fest definierten Investitionsbandbreiten. Ein positives fundamentales Umfeld erlaubt einen aggregierten Nominalwert zwischen 100% und 120% des Fondsvermögens. In konjunkturellen Abschwungphasen wird der nominelle Investitionsgrad zwischen 80% und 100% gehalten.

Innerhalb der vorgegebenen Bandbreite hängt der tatsächliche Investitionsgrad von der Attraktivität der Risikoprämie ab, welche mit steigender Volatilität zunimmt und somit zur Erhöhung an das obere Ende der jeweiligen Bandbreite führt. Daraus ergibt sich ein antizyklisches Investitionsprofil mit höheren Investitionsquoten in Erholungsphasen.

Längere Verlustphasen werden verkürzt

Über diesen systematischen Ansatz werden starke Verlustphasen an den Aktienmärkten durch überdurchschnittlich hohe Prämien abgefedert. An der im Anschluss folgenden Erholungsphase kann BANTLEON SELECT VOLATILITY PLUS in der Regel aufgrund des erhöhten Exposures übermässig partizipieren und verkürzt damit längere Verlustphasen. Die Volatilitätsstrategie hat zudem den Vorteil, dass sie gegenüber klassischen Aktien- und Anleihenstrategien eine tiefe Korrelation hat und dadurch Diversifikationspotenzial bietet. Diese Eigenschaft führt zu einer deutlichen Stabilisierung der Gesamtallokation beim Investor. Das Anlageziel ist ein absoluter Ertrag von LIBOR +4,0% p.a. rollierend über 60 Monate.

Renditeoptimierung

Das Niedrigzinsumfeld wird auch in Zukunft Anleiheninvestoren vor grosse Herausforderungen stellen. Um die Renditeziele dennoch zu erreichen, nehmen viele höhere Zinsänderungsrisiken durch eine längere Duration oder ein niedrigeres Anleihenrating in Kauf. Dabei bietet die Beimischung der Strategie BANTLEON SELECT VOLATILITY PLUS Anlegern die Möglichkeit, das Renditepotenzial zu verbessern, ohne zusätzliche Risiken eingehen zu müssen. Ausgehend von einem breit diversifizierten Anleihenportfolio konnte in der Vergangenheit im Rahmen einer Overlay-Lösung eine Allokation von nur 5% BANTLEON SELECT VOLATILITY PLUS die Jahresrendite bereits um 0,30%-Punkte auf 4,6% p.a. angehoben werden, während die Volatilität mit knapp 3,3% p.a. nahezu unverändert blieb oder sich nur marginal erhöhte. Eine gezielte Beimischung lohnt sich also, um das risikoadjustierte Ertragsprofil zu optimieren.*

*Diversifiziertes Anleihenportfolio entspricht Index ICE BofAML Euro Broad Market, Modelldaten BANTLEON SELECT VOLATILITY PLUS, Zeitraum 31.1.2002 – 29.7.2019

Erfahren Sie hier mehr über BANTLEON SELECT VOLATILITY PLUS und den Asset Manager BANTLEON BANK AG

Rechtlicher Hinweis:
Die vollständigen Angaben zu dem dargestellten Fonds sind dem aktuellen Verkaufsprospekt, den wesentlichen Anlegerinformationen ("KIID") sowie dem Jahres- und Halbjahresbericht zu entnehmen. Diese Unterlagen stellen die allein verbindliche Grundlage für einen Kauf von Fondsanteilen dar. Sie können kostenlos unter www.bantleon.com abgerufen oder in schriftlicher Form bei der BANTLEON AG, Aegidientorplatz 2a, D-30159 Hannover (Kapitalverwaltungsgesellschaft in Deutschland), der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, Graben 21, A-1010 Wien (Zahl- und Informationsstelle in Österreich), der BANTLEON BANK AG, Bahnhofstrasse 2, CH-6300 Zug (Vertreter in der Schweiz) und bei der UBS Switzerland AG, Bahnhofstrasse 45, CH-8001 Zürich (Zahlstelle in der Schweiz) angefordert werden. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zu.

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