Julius Bär holt UBS-Markenveteran für neu geschaffene Topposition

Von der UBS zu Julius Bär: Winfried Daun per sofort zum Global Head Brand & Marketing (Bild: zVG)
Von der UBS zu Julius Bär: Winfried Daun per sofort zum Global Head Brand & Marketing (Bild: zVG)

Die Zürcher Privatbank Julius Bär hat Winfried Daun per sofort zum Global Head Brand & Marketing ernannt. Der 50-Jährige kommt von der UBS, wo er fast zwei Jahrzehnte lang die Markenführung prägte. Die Personalie ist Teil der strategischen Neuausrichtung unter CEO Stefan Bollinger.

23.02.2026, 15:56 Uhr

Redaktion: asc

Mit Winfried Daun sichert sich Julius Bär einen der profiliertesten Markenexperten der Schweizer Finanzbranche. In der neu geschaffenen Position verantwortet er künftig Branding, zentrales Marketing, Content-Marketing, Sponsoring und Partnerschaften, Kundenkommunikation sowie die digitalen Kanäle der Bank.

Daun war mehr als 19 Jahre bei der UBS tätig und hatte dort verschiedene strategische Führungsrollen inne. Zuletzt verantwortete er als Head Group Brand, Creative and Innovation die globale Markenkommunikation einschliesslich Kreation, Media, Content, Social Media und Tech Innovation.

Unter seiner Ägide entstand die internationale Kampagne «Banking is our craft», die bis dato grösste Marketinginvestition der UBS. Vor seinem Einstieg bei der Grossbank im Jahr 2007 arbeitete er als Berater bei BBDO Consulting und PricewaterhouseCoopers Consulting. Daun promovierte in Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen.

Markenstärkung als strategische Priorität

Die Ernennung kommt nicht zufällig. Sie fügt sich in die Transformationsagenda ein, die CEO Stefan Bollinger seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 vorantreibt. Bollinger hatte beim Investorentag in London im vergangenen Juni betont, er wolle die Stärke der Marke Julius Bär wieder zum Wettbewerbsvorteil machen – unter dem internen Motto «Proud to be Bär». 2025 bezeichnete er als «erfolgreiches Übergangsjahr»; die Bank sei nun gut aufgestellt, um im Strategiezyklus 2026 bis 2028 ihre Mittelfristziele zu erreichen.

Bollinger selbst unterstrich die Bedeutung der Personalie: Daun werde als ausgewiesener Experte für globale Markenführung massgeblich dazu beitragen, die Wirkung der Marke zu stärken und Kampagnen eng an der Strategie und den Kundenbedürfnissen auszurichten.

Julius Bär hat bewegte Jahre hinter sich. Mit der neuen Markenstrategie will die Bank nun auch die Wahrnehmung bei Kunden und am Markt wieder schärfen. Dass Julius Bär dafür einen Mann verpflichtet, der bei der grössten Wealth-Management-Bank der Welt die Markenkommunikation verantwortete, dürfte als Signal verstanden werden.

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