FINMA-Verwaltungsrat mit zwei neuen Mitgliedern

Alle vier Jahre wählt der Bundesrat den gesamten FINMA-Verwaltungsrat. (Bild: zVg)
Alle vier Jahre wählt der Bundesrat den gesamten FINMA-Verwaltungsrat. (Bild: zVg)

Der Bundesrat hat den FINMA-Verwaltungsrat wiedergewählt. Zwei Mitglieder scheiden auf eigenen Wunsch aus. Ihre Nachfolger bringen juristisches Knowhow und grosse Erfahrung im Bereich Asset Management mit.

04.07.2019, 10:32 Uhr

Redaktion: stf

Der Bundesrat hat am Mittwoch die Mitglieder des Verwaltungsrats der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA für die Amtsperiode von 2020 bis 2023 gewählt. Als neue Mitglieder bestimmte er Ursula Cassani Bossy und Andreas Schlatter. Die beiden bisherigen Mitglieder, Yvan Lengwiler und Günter Pleines, scheiden auf eigenen Wunsch aus dem Verwaltungsrat aus. Die zwei neuen Mitglieder werden ihre Funktion am 1. Januar 2020 aufnehmen.

Cassani Bossy ist seit 1995 Professorin für Strafrecht an der Universität Genf und seit 2004 Mitglied des Centre de droit bancaire et financier der Rechtsfakultät. Sie ist besonders mit den Themen der Geldwäscherei, Korruption und des Unternehmensstrafrechts vertraut. Sie engagiert sich zudem in verschiedenen Lehrgängen zum Finanzmarktrecht, wie beispielsweise dem CAS Compliance in Financial Services und dem CAS Financial Regulation als Vorsitzende des Aufsichtsgremiums. Von 1989 bis 2013 arbeitete sie als Anwältin bei Lenz & Staehelin in Genf und ist Autorin von zahlreichen juristischen Publikationen im Bereich des Strafrechts.

Schlatter arbeitete von 1997 bis 2016 bei UBS im Bereich Asset Management und war dort unter anderem CEO der Schweizer Asset-Management-Einheit und zuletzt weltweiter Leiter für den Vertrieb. Weiter war er auch Mitglied der BVG-Kommission und präsidierte die Kommission für Asset Management der Bankiervereinigung. Schlatter ist promovierter Mathematiker der ETH Zürich und zertifizierter Finanzanalyst.

Vom Bundesrat in ihren Ämtern bestätigt wurden Thomas Bauer (Präsident), Marlene Amstad (Vizepräsidentin), Benjamin Gentsch, Bernard Keller, Renate Schwob, Martin Suter und Franz Wipfli.

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