16.02.2026, 08:20 Uhr
Der Schweizer Versicherungsriese Zurich Insurance und der britische Spezialversicherer Beazley haben sich auf die Eckpunkte einer Übernahme geeinigt. Die Prüfung der Bücher läuft, die Frist für ein verbindliches...
Die FINANZ26 präsentiert sich am 25. und 26. Februar 2026 mit neuem Konzept – und kehrt ins Zürcher Kongresshaus zurück. Investrends hat beim neuen Geschäftsführer Julian Malgiaritta nachgefragt, was die Fachbesucherinnen und -besucher erwartet.
Bislang war die FINANZ eine Fachmesse. Nun wird sie zum Fach-Event. Was hat Sie bewogen, das Konzept zu ändern?
Massgebend waren und sind für uns die Bedürfnisse der Anspruchsgruppen der FINANZ – der Besucherinnen und Besucher ebenso wie der Finanzdienstleister und weiterer Partner. Darauf stimmen wir unser Veranstaltungskonzept seit unserer Gründung Ende der 1990er-Jahre ab. Das Schritthalten mit den sich verändernden Bedürfnissen und Ansprüchen macht einen guten Teil des anhaltenden Erfolgs aus.
Gewähren Sie uns einen Einblick in die diesjährige Ausgabe. Was ändert sich?
Die FINANZ26 rückt das vielfältige Programm, das bisher den Rahmen bildete, in den Mittelpunkt. Die Roundtables, Fachpanels, Expertenreferate und das Open Forum erfreuten sich in den letzten Jahren eines wachsenden Zuspruchs seitens aller Beteiligten. Nachdem die Bühne gegenüber dem Messestand zunehmend an Bedeutung gewann, lag es nahe, auf den klassischen Messeteil zu verzichten und noch mehr Platz für die Programmformate zu schaffen.
Expertenwissen lässt sich ja heute problemlos über digitale Kanäle vermitteln. Braucht es da noch eine FINANZ?
Was den Event ausmacht, ist der einzigartige Mix an Denkanstössen, Wissenserlebnis und persönlichen Begegnungen in kompakter Form. An der FINANZ26 betonen wir diesen Aspekt noch stärker mit einer ausgedehnten Networking-Zone. Dort präsentieren sich die Anbieter mit modernen Sponsoring-Walls, sind so noch sichtbarer, können gut mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen oder sich für individuelle Gespräche zurückziehen.
Welche Programmschwerpunkte setzt die FINANZ26 im bewegten Umfeld?
Das Event-Motto lautet «Disruption drives Innovation», aus der Überzeugung, dass gerade unsichere Zeiten neues Denken fördern und Neues entstehen lassen. In dem Kontext haben wir China, die Staatsverschuldung, den Finanzplatz Schweiz und die neue Weltordnung als Schwerpunktthemen bestimmt und dazu wiederum spannende und hochkarätig besetzte Roundtables auf dem Programm.
Herr Malgiaritta, Sie haben letztes Jahr die Geschäftsführung der FINANZ übernommen. Was ist Ihnen hinsichtlich der Zukunft des Events wichtig?
Die FINANZ weiterzuentwickeln, auch über das Event hinaus, und das gemeinsam mit unserer Community. Da ist unser eigenes kleines Team, das wir jeweils rund um das Event gezielt um verschiedene Kompetenzen ergänzen. Auf viele von ihnen dürfen wir schon viele Jahre zählen. Überdies stehen mir Rolf Maurer als Vertreter der FINANZ-Gründer, mein Vorgänger Bernhard Zosso, neu Finanzprofi André Buck sowie der Beirat beratend zur Seite. Wir tauschen uns regelmässig mit den Sponsoren, Medienpartnern, Fachverbänden und Bildungsinstituten aus, womit auch die Sicht des Event-Publikums einfliesst, und können so aus einer Fülle an Erfahrung und Ideen schöpfen.