08.01.2026, 10:45 Uhr
Die Inflation in der Schweiz ist im Gesamtjahr 2025 auf den tiefsten Stand seit 2020 gefallen. Im Jahresdurchschnitt blieb sie knapp im positiven Bereich, einzig im Mai war sie kurz in den deflationären Bereich...
Die Produzenten- oder -erzeugerpreise in den USA sind im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent und damit stärker gestiegen als am Markt erwartet. Analysten hatten im Schnitt mit einer Rate von 2,3 Prozent gerechnet.
Laut dem US-Arbeitsministerium wurde zudem die Entwicklung im Vormonat nach oben revidiert: Anstatt um 2,2 Prozent nahmen die Prozentenpreise im Mai um 2,4 Prozent zu.
Der Kernindex ohne Energie und Lebensmittel stieg im Juni zum Vorjahresmonat um 3,0 Prozent. Auch hier verschärfte sich der Preisauftrieb, während Analysten mit einer Abschwächung auf 2,5 Prozent gerechnet hatten. Die Kernrate ist weniger schwankungsanfällig und vermittelt nach Ansicht von Ökonomen ein unverfälschteres Bild der Preisentwicklung.
Die Produzenten- beeinflussen auch die Konsumentenpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Die Währungshüter steuern zwar prinzipiell auf eine Lockerung ihrer straffen Geldpolitik zu. Allerdings zögern sie noch, weil sich die Teuerung bis zuletzt als hartnäckig erwiesen hat.
Die Märkte reagierten gelassen auf die Daten.
Schon am Vortag wurden die Inflationszahlen gemeldet. Demnach sind die US-Verbraucherpreise im Juni um 3,0 Prozent nach 3,3 Prozent im Vormonat gestiegen, was weniger war als erwartet. Analysten hatten im Schnitt mit einer Abschwächung auf 3,1 Prozent gerechnet.