03.11.2026, 11:50 Uhr
Seit 1999 entwickelt das belgische FinTech-Unternehmen AMINDIS Software und Analysen für die Anlageverwaltung – und sieht in der Schweiz einen Markt mit verwandter DNA. CEO Philippe Vandooren und Philippe...
Die Jahresteuerung in der Schweiz ist im Oktober stärker gestiegen als erwartet. Getrieben von deutlich höheren Preisen für Erdölprodukte erreichte sie den höchsten Stand seit Dezember 2023.
Die Teuerung in der Schweiz hat im Oktober einen Sprung nach oben gemacht. Die Jahresinflation kletterte auf 1,5 Prozent, nach 1,0 Prozent im September, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.
Sie lag damit klar über den Erwartungen. Die Prognosen der Ökonomen hatten in einer Umfrage der Nachrichtenagentur AWP zwischen 1,1 und 1,4 Prozent gelegen.
Höher lag die Inflation letztmals im Dezember 2023. Bereits in den Vormonaten war sie deutlich angestiegen. Anfang Jahr hatte sie sich noch nahe bei null bewegt, im Jahresdurchschnitt 2025 lag sie bei 0,2 Prozent.
Auch mit dem höheren Oktober-Wert bewegt sich die Teuerung aber im Bereich der Preisstabilität. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht diese bei einer Inflation zwischen 0 und 2 Prozent als gegeben.
Die Kerninflation – ohne Energie und Treibstoffe sowie frische und saisonale Produkte – verharrte gegenüber September bei 0,5 Prozent. Erdölprodukte waren im Oktober 40 Prozent teurer als im Vorjahresmonat.
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent auf 101,7 Punkte. Auch dieser Anstieg resultierte laut BFS unter anderem aus höheren Preisen für Heizöl, Benzin und Diesel.