06.03.2026, 10:53 Uhr
Der Krieg im Iran erschüttert die Energiemärkte. Doch der eigentliche Strukturbruch liegt woanders: Geopolitik und künstliche Intelligenz treiben die Welt in eine neue Ära der Energieinfrastruktur. Der Krieg...
In der Schweiz haben bereits viele Menschen Erfahrung mit Künstlicher Intelligenz (KI) und machen sich über den Verlust des Arbeitsplatzes durch KI wenig Sorgen. Das zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens EY.
Gemäss dem ersten «European AI Barometer» der Beratungsgruppe EY haben in der Schweiz bereits 82 Prozent der Arbeitnehmenden KI genutzt. Damit rangiert die Schweiz auf Platz zwei hinter Spanien (84 Prozent).
Im hinteren Teil rangieren die Niederlande (66 Prozent) und Deutschland (67 Prozent). Insgesamt wurden über 4700 Arbeitnehmende in neun europäischen Ländern befragt.
Dabei glaubt mehr als die Hälfte der Schweizer Befragten (59 Prozent), dass KI ihre Arbeit beeinflussen wird oder es bereits tut. Gleichzeitig erwarten 65 Prozent, dass KI Teile ihrer Arbeit übernehmen wird.
Sorgen vor einem Arbeitsplatzverlust haben allerdings nur 57 Prozent. Dies sieht beispielsweise in Portugal ganz anders aus: Hier sehen 80 Prozent KI als Bedrohung für ihren Job.
Adrian Ott, Chief AI Officer von EY Schweiz, erklärt die vordere Rangierung der Schweiz damit, dass das Land eine hohe Dichte an gut qualifizierten Arbeitskräften und weniger Routinearbeiten hat. Die neue Technologie werde daher eher als Chance denn als Bedrohung wahrgenommen.
Unternehmen müssten sich auf den Umgang mit KI einstellen, um nicht von den Fortschritten überrollt zu werden, ergänzt Ott.