27.03.2026, 11:48 Uhr
Die Private-Credit-Branche, die eine Dekade lang als krisenresistente Renditemaschine galt, erlebt ihren ersten echten Stresstest im industriellen Massstab. Was sich im ersten Quartal 2026 abspielt, ist mehr als ein...
Schweizer Unternehmen agieren aufgrund der US-Zölle zunehmend vorsichtiger. Ein Grossteil der Firmen hat laut einer Analyse des Beratungsunternehmens EY wegen geo- und handelspolitischen Unsicherheiten bereits Investitionen verschoben oder sogar gestrichen.
Konkret haben gemäss einer Studie von EY rund 70 Prozent der Unternehmen in der Schweiz Investitionen gestoppt oder nach hinten verschoben. Dafür verantwortlich seien vor allem die geopolitischen Spannungen und protektionistische Massnahmen wie die US-Zölle. Diese «bremsen Investitionen und erschweren strategische Entscheidungen», heisst es im Papier.
Besonders schwerwiegend seien dabei die Zölle von bis zu 39 Prozent auf Schweizer Exporte. «Für Unternehmen mit starken Absatzmärkten in den Vereinigten Staaten entstehen dadurch strukturelle Herausforderungen – nicht zuletzt, weil global verzweigte Lieferketten sich kurzfristig kaum anpassen lassen», lässt sich Daniel Gentsch, Verwaltungsratspräsident bei EY, in der Mitteilung zitieren.
Dies wirke sich auch auf Übernahmen und Fusionen (M&A) aus. Die Wirtschaftslage führe zu einer «stärkeren Risikodifferenzierung» im M&A-Bereich – insbesondere bei Transaktionen mit US-Bezug.