20.01.2026, 10:24 Uhr
Die Preise für Wohnimmobilien sind auch im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Dabei hat sich Preiswachstum gegen das Jahresende hin noch beschleunigt. Zudem hat sich das Neugeschäft deutlich belebt. Ein Grund...
Die Asset Management Association Switzerland AMAS verstärkt sich mit Franklin Templeton und dem Zürcher Technologieunternehmen i.AM Innovation Lab. Beide Neumitglieder sollen den Verband bei der Digitalisierung voranbringen.
Der Schweizer Asset-Management-Verband AMAS setzt verstärkt auf Technologie. Mit Franklin Templeton und i.AM Innovation Lab treten zwei Akteure bei, die ausgewiesene Kompetenz in Bereichen wie Blockchain, Distributed-Ledger-Technologie und Tokenisierung mitbringen.
Franklin Templeton, der US-Vermögensverwalter mit über 1,6 Billionen Dollar an verwalteten Vermögen, ist der AMAS als aktives Mitglied beigetreten. Das Unternehmen ist seit 1996 in der Schweiz tätig und hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur im Bereich alternativer Anlagen positioniert, sondern auch eine dezidierte Technologiestrategie verfolgt. So hat Franklin Templeton zuletzt zwei Geldmarktfonds lanciert, die sowohl für Stablecoins als auch für eine Blockchain-basierte Distribution konzipiert sind.
«Mit dem Beitritt zur AMAS bringen wir dieses Know-how ein, insbesondere rund um DLT und Tokenisierung», lässt sich der Leiter der Niederlassung Schweiz, Christian Leger, in der Medienmitteilung zitieren.
Als Passivmitglied stösst zudem das Zürcher i.AM Innovation Lab zum Verband. Das Unternehmen berät Finanzinstitute bei der Tokenisierung von Vermögenswerten und der Digitalisierung von Geschäftsmodellen. Die Zusammenarbeit mit der AMAS bestand bereits informell – nun wird sie institutionalisiert.
AMAS-Chef Adrian Schatzmann sieht in den Neuzugängen einen strategischen Gewinn: «Ihr Know-how in den Bereichen Blockchain, Tokenisierung und digitale Infrastruktur ist ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung des Asset-Management-Standorts Schweiz.»