31.03.2026, 11:47 Uhr
Fünf Wochen nach Kriegsbeginn ist der Iran-Krieg zum dominanten makroökonomischen Faktor weltweit geworden. Was heisst das für Zentralbanken und wie stellen sich die Märkte auf die neuen Realitäten ein?
Der Franken profitiert immer stärker von der Kursschwäche des US-Dollar, der unter der Spekulation auf weniger stark steigende Zinsen in den USA leidet.
Gegenüber dem Franken hat der Dollar den Abwärtstrend fortgesetzt und fiel bis auf 0,8570 Franken. Noch am Dienstag kostete der Dollar noch über 88 Rappen. Im Höchststand der vergangenen drei Jahre lag der Kurs Anfang November 2022 noch knapp über einen Franken.
Damit bewegt sich der Dollar aktuell in Nähe des Rekordtiefs, das er nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar 2015 markiert hatte.
Im Verlauf der Woche hat der gegenüber Dollar mittlerweile rund 2 Prozent an Wert gewonnen. Ursache für die Dollar-Schwäche ist die Spekulation auf weniger stark steigende Zinsen durch die US-Notenbank Fed, nachdem sich die Inflation in der grössten Volkswirtschaft der Welt unerwartet stark abgeschwächt hat.
Am Markt wird zwar auf der nächsten Zinssitzung der Fed Ende Juli fest mit einer Erhöhung gerechnet. Weitere Zinsschritte werden aber zunehmend in Zweifel gezogen, was den Kurs des Dollar deutlich belastet.