responsAbility übernehmen Portfolio-Anteile von FMO

Die niederländische Entwicklungsbank FMO hat einen Teil ihres Nachrangdarlehen-Portfolios im Wert von USD 67,4 Millionen an drei vom Schweizer Asset Manager responsAbility Investments verwaltete Investmentvehikel verkauft. Das Teilportfolio umfasst Transaktionen mit neun Finanzinstituten, die in 14 Entwicklungs- und Schwellenländern tätig sind und vorwiegend kleine und mittelgrosse Unternehmen bedienen.

30.08.2016, 10:34 Uhr

Redaktion: jog

Die im Juli 2016 unterzeichnete Beteiligungsvereinbarung gewährt den drei Investmentvehikeln Cashflow-Rechte an neun bestehenden Nachrangdarlehen der FMO. Während die FMO offizieller Darlehensgeber der Institutionen bleibt und die Verantwortung für das Portfoliomanagement behält, übernehmen die drei von responsAbility verwalteten Fonds die zugrundeliegenden Risiken eines Anteils von 35% bis 60% an den von der FMO an diese Institutionen vergebenen Darlehen.

Angesichts der Regulierungsänderungen durch Basel III, durch die es für Banken teurer wird, Nachrangdarlehen in ihren Büchern zu halten, wollte die FMO einen Präzedenzfall für eine bedeutende Sekundärmarkttransaktion schaffen.

Den von responsAbility verwalteten Fonds bietet diese wegweisende Transaktion die Möglichkeit, auf einen Schlag eine bedeutende Investition in attraktive Anlagewerte zu tätigen, darunter einige Finanzinstitute, in denen der Asset Manager trotz seines bereits bedeutenden Engagements in diesem Sektor bislang noch nicht investiert ist. Zugleich erhöht responsAbility dadurch das Fondsengagement in Nachrangdarlehen.

responsAbility verwaltet derzeit insgesamt zwölf Investmentvehikel im Bereich von Development Investments, von denen viele den Schwerpunkt auf Finanzinstitute in Entwicklungs- und Schwellenländern legen. Durch die Bereitstellung von Fremd- und Eigenkapitalfinanzierungen an Banken und Mikrofinanzorganisationen unterstützen die Investmentvehikel den Aufbau eines funktionierenden, diversifizierten Finanzsektors in den betreffenden Märkten. Letzterer wiederum ist eine wesentliche Voraussetzung für Entwicklungsfortschritte.

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